SPD Lautertal
Traditionsreich – Gegenwärtig – Zukunftsorientiert

Meldung:

15. August 2016
SPD vor Ort

Kunstrasenplatz eine „Erfolgsgeschichte“

SSV Reichenbach


„Mit dem Kunstrasenplatz kamen neue Spieler und sportliche Erfolge zur Sänger- und Sportvereinigung (SSV). Die hohen Investitionen und das finanzielle Risiko haben sich bezahlt gemacht“, meinen die Verantwortlichen der SSV und zeigten sich sehr zufrieden mit der Entwicklung der Anlage unterhalb des Felsenmeeres und den sportlichen Erfolgen der letzten Jahre.
Bei einer Begehung mit Bürgermeister Jürgen Kaltwasser (SPD), dem früheren Bezirksfußballwart Rolf Herbold, sowie einigen Mandatsträgern erinnerte SSV-Rechner Klaus Ertl an die Ausgangslage vor sieben Jahren. Damals hätte sich der Verein zwischen Hartplatz und Flohmärkten auf diesem und einem Aufbruch hin zu einer neuen Anlage mit veränderten Rahmenbedingungen entscheiden müssen. Trotz finanziellem Risiko habe sich der SSV für die Zukunft entschieden.
Dabei hätten die Verantwortlichen Glück gehabt mit der bauausführenden Firma. Da neu im Geschäft, hätte diese den Platz als Vorzeigeobjekt für künftige Auftraggeber hergerichtet. Dies habe für die SSV bestes Material zu günstigen Konditionen bedeutet. Auch fünf Jahre nach Inbetriebnahme sei kaum ein Verschleiß festzustellen. Durch einen guten Unterbau ist der Platz immer noch angenehm weich, gelenkschonend also besonders auch für ältere Spieler. Die Bauausführung sei von SSV-Mitglied Uwe Füchtenkordt fachlich begleitet worden. Auch dies habe mit dazu beigetragen, dass der Platz ein „Vorzeigeobjekt sogar auf Kreisebene“ wäre.
Finanziell, so Ertl, sei die SSV „aus dem Schneider“. Zu den Gesamtkosten von rund 230.000 Euro hätten extern besonders die Gemeinde Lautertal mit 80.000 Euro, das Land Hessen mit 60.000 Euro und der Landessportbund mit 10.000 Euro beigetragen. 30.000 Euro hätten 90 Mitglieder und Freunde des Vereins als Spenden gegeben, weitere Kosten hätte die SSV mit vielen engagierten Mitgliedern als Eigenleistung abdecken können. Die Differenz in Form eines „kleinen Darlehens“ sei inzwischen weitgehend abgetragen, so dass die Baumaßnahme nach fünf Jahren auch finanziell nahezu abgeschlossen ist.
Thorsten Bitsch, aktiver Spieler und seit kurzem auch stellvertretender SSV-Vorsitzender, bewertete den Kunstrasenplatz als „sportliche Erfolgsgeschichte“. Mit dem neuen Platz wären gleich acht Jugendliche in den Seniorenbereich gewechselt und spielten dort größtenteils mit einer ganzen Reihe von Neuzugängen in der Ersten Mannschaft. Diese wäre inzwischen aus der C-Klasse in die B-Klasse aufgestiegen und spiele dort nun schon in der zweiten Saison um die Meisterschaft mit, eine für die SSV früher undenkbare Entwicklung.
Neben den Spielrunden hätten die Rot-Weißen aber auch in Turnieren überzeugt. So konnte sie jetzt ihren letztjährigen Pokalerfolg beim Lautertal-Turnier verteidigen. Beim eigenen „Jakob-Röder-Gedächtnisturnier“ stehe sie nahezu in jedem Jahr auf dem „Treppchen“ und sogar bei den BA-Hallenmasters in Bensheim konnte die SSV schon den Siegerpokal mit nach Hause nehmen. Die gute Entwicklung bestätige zudem die Lautertaler 1-b-Mannschaft, die inzwischen ausschließlich mit Spielern des SSV bestückt und deshalb auch in SSV II umbenannt worden sei.
Was ein guter Kunstrasenplatz auch fußballerisch bedeuten kann, machte der langjährige Trainer Rolf Herbold deutlich. Früher wären die „odenwälder Hartplatzkicker“ auf den Rasenplätzen im Ried und im Kreis Darmstadt oft hoffnungslos unterlegen gewesen. Mit den neuen Plätzen hätten sich jedoch das Passspiel und die Technik aller Mannschaften erheblich verbessert. Heute wären die Odenwälder Fußballer überall ernstzunehmende Gegner.
Ein positives Fazit über die jetzt fünf Rasen- und Kunstrasenplätze im Lautertal zog auch Bürgermeister Jürgen Kaltwasser. Mit den Zuschüssen und den Pflegevereinbarungen mit den Vereinen habe die Gemeinde letztlich Geld gespart. Zusammen mit der sportlichen Weiterentwicklung der Teams hätten also beide Vertragspartner von der Entwicklung profitiert.

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