SPD Lautertal
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Meldung:

02. August 2016
Sommertour mit der SPD

Christine Lambrecht unterwegs im Lautertal

„In dicht besiedelten Regionen ist es wichtig, solche Naherholungsgebiete zu haben. Die Gemeinde, die örtlichen Verschönerungsvereine, Seniorenbeirat, Odenwaldklub (OWK) und der Geonaturpark haben mit der Ausweisung von Wanderwegen und Ruheplätzen in Lautertal hervorragende Arbeit geleistet“, zeigte sich die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht (MdB) voll des Lobes über die örtlichen Aktivitäten.
Bei ihrer Sommertour durch den Wahlkreis wurde sie von Albrecht Kaffenberger, Seniorenbeiratsvorsitzender und Ehrenvorsitzender des Verschönerungsvereins Reichenbach (VVR), über die Entwicklung informiert. Mit zwei europäischen Fernwanderwegen, zahlreichen überregionalen Wanderwegen, sowie örtlichen Rundwanderwegen habe sich Lautertal in den letzten Jahrzehnten eine Spitzenposition für Wanderer erarbeitet. Als Problem hätten sich jedoch für Kinder und Senioren die fehlenden Ruheplätze herausgestellt.
Deshalb habe er sich als „Bankchef“ des VVR und jetzt als Seniorenbeauftragter um die Ausweisung und Bestückung von Ruheplätzen gekümmert. Da weder die Gemeinde, noch die örtlichen Vereine über ausreichende Finanzmittel verfügten, sei die Idee des „Banksponsorings“ geboren worden. Auf mehr als 80 gespendete Ruhebänke mit einem Finanzvolumen von über 25.000 Euro bezifferte Kaffenberger das Ergebnis seiner über drei Jahre dauernden Werbeaktion.
Zwischen dem Radlettplatz in Elmshausen und der Kuralpe im Ortsteil Staffel wurde zudem ein neuer Familien- und Seniorenwanderweg angelegt. Auf der über acht Kilometer langen Tour stehen in Steigungen teilweise alle 50 Meter Ruhebänke. Damit seien mitten in der Natur nahezu ideale Wander- und Ausruhebedingungen für Kleinkinder, ihre Mütter und Senioren geschaffen worden. Kaffenberger bedankte sich besonders beim Verschönerungsverein Elmshausen (VVE) mit seinem Vorsitzenden Willy Hartmann und zahlreichen Elmshäuser Bürgern für die Unterstützung und die gesponserten Bänke.
Hartmann und sein Vertreter Heinz Wagner stellten der Bundestagsabgeordneten und ihren Begleitern das Naherholungsgebiet am Striethteich vor. Als Idee des VVE geboren sei es in den 1970-er Jahren realisiert worden und habe einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass Elmshausen Spitzenergebnisse beim Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ erzielt habe. Doch solche beliebten Anlagen für Naherholungssuchende und Wandergruppen müssten nicht nur gebaut, sondern auch unterhalten werden.
Und da sah Hartmann Probleme auf die älter und weniger werdenden Helfer zukommen. Nach wie vor sieht die Gruppe jeden Donnerstag nach den Toiletten, liest den Müll zusammen, mäht das Gras und schneidet Überwuchs zurück. Größere Flächen könnten von ihnen jedoch nicht mehr bearbeitet werden. Mit der Neuregelung des Bauhofes seien aber auch die bisher auf dem kurzen Dienstweg vereinbarten Einsätze der Gemeindearbeiter kaum noch möglich.
Bürgermeister Jürgen Kaltwasser ist jedoch sicher, dass es sich dabei nur um Übergangsprobleme handelt. Die Gemeinde wisse die „unglaublichen Leistungen der Dorfverschönerer zu schätzen“. Auch in Zukunft könnten die gegenseitigen Unterstützungen harmonisch vereinbart werden. Dafür wolle er sich im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde einsetzen.
Bei einem kleinen Umtrunk in der Schutzhütte des Vereins bedankte sich Christine Lambrecht bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Verschönerungsvereine im Tal, sowie beim Seniorenbeirat. Nur mit deren Hilfe wäre es möglich, die Zielsetzung der Gemeinde bei ihren Angeboten in der Naherholung und bei der Förderung insbesondere des Tagestourismus zu realisieren.

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