SPD Lautertal
Traditionsreich – Gegenwärtig – Zukunftsorientiert

Meldung:

11. März 2016

Enttäuscht, aber den Blick in die Zukunft gerichtet

SPD Lautertal analysierte Kommunalwahlergebnis

Der Wähler hat entschieden. Die SPD-Fraktion wird in die kommende Gemeindevertretung neun Mitglieder entsenden. Zukünftige Mandatsträger und Mitglieder trafen sich am Mittwochabend, um die Ergebnisse der Kommunalwahl zu analysieren und auch einen Ausblick auf die neuen politischen Konstellationen in den unterschiedlichen Gremien zu wagen.

Die Genossinnen und Genossen zeigten sich enttäuscht über die vorliegenden Zahlen. Gerne hätten wir die erfolgreiche Arbeit fortgesetzt. Man habe in den letzten Jahren im Interesse der Bürgerinnen und Bürger gemeinsam wichtige Weichen gestellt, um das Lautertal trotz schwieriger landespolitischer Rahmenbedingungen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Dabei habe man den Bürgerinnen und Bürgern eine Menge zumuten müssen, aber sei immer darauf bedacht gewesen, die Lasten gerecht zu verteilen. Der politische Konkurrent habe dagegen immer nur „Nein“ gesagt, ohne eigene konstruktive Vorschläge zu machen. Sicher sei die Wahl auch von der Debatte um das Thema Windkraft geprägt worden. Und das, obwohl das Thema eigentlich seit dem Rückzug des Investors und nicht widerlegbarer naturschutzrechtlicher Bedenken gar keines mehr ist, auch wenn dies in den letzten Tagen vor der Wahl noch einmal entgegen besseren Wissens durch die neue Mehrheitsfraktion vorgespiegelt wurde.

Aber nicht nur dieses Thema spielte eine Rolle. Bei der Betrachtung des Kreiswahlergebnisses in der Gemeinde Lautertal fällt auf, dass die Spitzenkandidatin der SPD, die Gemeindevertretervorsitzende Beate Dechnig und Bürgermeister Jürgen Kaltwasser die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten und zukünftig die Interessen der Gemeinde im Kreistag vertreten werden. Bis zum Platz 25 sind nur noch zwei weitere Bewerber aus dem Lautertal zu finden. Die restlichen 21 Bewerber sind Kandidaten der sogenannten Alternative für Deutschland, obwohl sie kaum einem Bürger des Lautertals bekannt sein dürften. Somit war diese Wahl sicher auch eine durch Gefühle geprägte Protestwahl, die dabei entscheidend von der Flüchtlingsproblematik geprägt war, meinten die Genossinnen und Genossen abschließend zur Wahlanalyse.

Mit einem Blick in die Zukunft sind sie sich aber auch einig, dass eine ausschließlich von Gefühlen beeinflusste Politik keine Lösungen anbietet. Auch werden persönliche Diffamierungen nicht der Stil der SPD Lautertal sein. Die SPD Lautertal fühlt sich vielmehr als zweitstärkste Kraft ihren zahlreichen Wählerinnen und Wählern und der Sache verpflichtet. Sie wird die ihr übertragene und sicher nicht einfache Rolle im Interesse ihrer Wähler mit voller Überzeugung annehmen und in den kommenden Jahren erneut um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger kämpfen. Sie ist offen für einen Dialog um die Sache und wird dabei ganz sicher, wie auch die Bürgerinnen und Bürger, ganz genau hinschauen, welche Lösungen von der politischen Konkurrenz angeboten werden.

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