SPD Lautertal
Traditionsreich – Gegenwärtig – Zukunftsorientiert

Meldung:

Lautertal-Elmshausen, 23. Februar 2016
SPD Elmshausen

Elmshausen: Bürger haben viele Ideen

Der SPD-Ortsbezirk Elmshausen hatte zu einer Ortsbegehung in Elmshausen eingeladen. Die Mitstreiter rund um Tobias Pöselt wollten sich über eventuell geplante Maßnahmen der Gemeinde Lautertal informieren und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern eigene Ideen und Ansatzpunkte für eine Weiterentwicklung von Elmshausen sammeln. „Elmshausen ist ein Ort mit regem Vereinsleben, engagierten Bürgern und einer guten Infrastruktur, die es auch für Neubürger attraktiv macht, hier zu leben“, so Ortsvorsteher Tobias Pöselt. „Wir haben einen Kindergarten mit U3- und Ü3-Plätzen, eine Grundschule, einen vom Verein gut gepflegten Fußball-Kunstrasenplatz und eine leistungsstarke Feuerwehr – dies alles kann nicht jedes Odenwalddorf vorweisen. Trotzdem dürfen wir uns nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen“, so Tobias Pöselt bei seiner Begrüßung.

Spielplatz

Erste Station der Ortsbegehung war der Spielplatz am Feuerwehrgerätehaus. Bürgermeister Jürgen Kaltwasser berichtete, dass die Arbeiten weitgehend abgeschlossen seien. „Es fehlen noch zwei Bänke, ein Spielhäuschen und der Boden muss noch eingesät werden“, so Kaltwasser. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Arbeiten im März abgeschlossen werden können. Der von der Gemeinde Lautertal völlig neugestaltete Spielplatz steht damit sehr bald für die Kinder zum Spielen bereit.

Eine neue „Lästerbank“?

Anschließend waren die sogenannte „Lästerbank“ und der „Froschbrunnen“ (Nibelungenbrunnen) an der Einfahrt zur Straße „Am Fischweiher“ die nächste Station. Jürgen Kaltwasser berichtete an der „Lästerbank“, dass die Gemeinde plant, die 120 Quadratmeter mit Zuschüssen aus dem Dorferneuerungsprogramm neu zu gestalten. „Der Platz soll gepflastert werden, eine Sitzgarnitur aufgestellt und zwei Bäume gepflanzt werden. Der Fahnenmast, der alljährlich von der Firma Rettig gestiftete Weihnachtsbaum und der Nibelungendrache sind in der Planung integriert“, so Bürgermeister Jürgen Kaltwasser. Am Froschbrunnen zeigte sich eine Bürgerin besorgt über den Zustand der kleinen Anlage. Hintergrund ist, dass dort gerade ein Bauunternehmen, das an der B47 arbeitet, seine Gerätschaften lagert. Bürgermeister Jürgen Kaltwasser konnte beschwichtigend berichten, dass das Bauunternehmen Pacht zahle und verpflichtet sei den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. „Dies werden wir auch kontrollieren“, so Kaltwasser.

Wohin mit den Elmshäuser Brunnen?

Über den Froschbrunnen berichtet Tobias Pöselt, dass es schade sei, dass dieser schöne Brunnen weder funktionstüchtig sei noch richtig zu Geltung komme. Dies gelte aber auch für alle anderen Brunnen im Ort. „Mit Ehrenamtlichen können wir die Reaktivierung schaffen“, zeigte sich Albrecht Kaffenberger, Ehrenvorsitzender des Verschönerungsvereins Reichenbach, zuversichtlich. „Die Frage ist nur an welchem Standorten“, so Pöselt. Bürger schlugen verschiedene Standorte vor: an der neu zu gestaltenden Einfahrt zur Sachsenhäuser Straße, auf dem Radlettplatz oder an der „Lästerbank“. Die Standortfrage konnte nicht abschließend beantwortet werden, aber Tobias Pöselt und die anwesenden Ortsbeiräte wollen dies nach der Wahl weiter diskutieren und lösen.

Radlettplatz

Jürgen Kaltwasser berichtete, dass die Gemeinde dieses Jahr die Bushaltestellen behindertengerecht nach neuster Norm ausbauen lasse und in Zuge dessen neue Buswartehallen gebaut werden. Am Radlettplatz wird dies auch leichte Auswirkungen auf die Platzgestaltung haben. So wird die Mauer an der Bushaltestelle wegfallen und auch der Bürgersteig in seinem Verlauf verändert. Tobias Pöselt regte daraufhin an, dass man sich mittelfristig Gedanken über eine Neugestaltung machen müsse. So seien schon jetzt einige Bäume und Hecken weg und die weißen Kästen mitten auf dem Platz würden auch nicht gerade gut aussehen. Walter Kirschbaum regte an, dass man bei einer Neuüberplanung des Platzes darauf achten müsse, dass es auch weiterhin möglich sei, Feste auf dem Platz zu feiern.

Einfahrt Sachsenhäuser Straße

„Die Gemeinde beabsichtigt dieses Jahr das Grundstück mit dem Kegelmann-Haus zu kaufen“, berichtet Kaltwasser. Eine Abrissgenehmigung habe die Gemeinde bereits erwirkt und die Auflagen der Denkmalbehörde, die die Neugestaltung betreffen, seien bereits in die Planungen eingeflossen, so Kaltwasser weiter. Im Anschluss an die Sanierung der B 47 können hier die Arbeiten beginnen. Geplant sei, so berichtet Tobias Pöselt, dass die Sachsenhäuser Straße und die Bürgersteige an dieser Stelle aufgeweitet werden. Weiterhin würde eine Raumauer aus den Steinen des Gebäudes rund um den neuen Platz entstehen und ein Baum gepflanzt werden. Außerdem lasse sich auch der Sachsenhäuserbrunnen in die kleine Anlage integrieren.

Friedhof und Ehrenmal

Beim Gang über den Friedhof machte eine Bürgerin auf den beschädigten Friedhofszaun im Westen des Friedhofes aufmerksam. Sie vermutet, dass hier auch Rehe eindringen, die auf den Gräbern ihr Unwesen treiben. Bürgermeister Jürgen Kaltwasser sicherte zu, die Schäden zu beheben. Das Ehrenmal, noch von der Gemeinde Elmshausen errichtet und vor einigen Jahren von den Elmshäuser Steinmetzen gemeinsam mit dem ehemaligen Ortspolitiker Bernhard Schneider vom Sportplatz auf den Friedhof verlegt, benötigt eine Sanierung der Inschriften. Wolfgang Hechler, gebürtiger Elmshäuser, berichtet, dass die Inschrift früher in Blattgold gestaltet gewesen sei und regte an diesen Originalzustand wieder herzustellen. Tobias Pöselt und Walter Kirschbaum erklärten sich bereit, Kostenvoranschläge für verschiedene Varianten einzuholen.

Ein Wanderparkplatz in Elmshausen?

Der Abschluss der Ortsbegehung fand am Festplatz der Gemeinde am TSV-Sportlerheim statt. Tobias Pöselt berichtete, dass er als Tourismusausschussvorsitzender von einem Mitglied des ADFC Bergstraße kontaktiert wurde, ob es nicht möglich sei eine Mointainbikestrecke in der Gemeinde Lautertal einzurichten. Das Lautertal sei eine der wenigen Gemeinden ohne eine solche offizielle Strecke. Pöselt sprach sich für die Umsetzung dieser Anregung aus. In dem Dorferneuerungsprogramm hatten Bürgerinnen und Bürger die Idee einen Wanderparkplatz am Sportplatz einzurichten, dies könne man mit einer Mointainbikestrecke, die das Lautertal umrundet, verbinden, so Pöselt. In Elmshausen gibt es bereits zwei markierte Rundwanderwege und den Ausgangspunkt des Lautertaler Senioren- und Familien Wanderweges, aber keinen entsprechenden Parkplatz mit Hinweisen. Wichtig sei, so argumentiert Pöselt weiter, dass man den Parkplatz zusätzlich zum Festplatz einrichten sollte, damit man bei Fußballspielen nicht zu wenig Parkplätze für die Wanderer hat. Die Grundstücke anschließend an den bestehenden Platz seien im Eigentum der Gemeinde.

„Die SPD Elmshausen will mit ihren parteilosen Kandidaten gemeinsam mit den Bürgern, den Vereinen und allen politischen Gruppierungen im Ortsbeirat in den nächsten fünf Jahren weiterhin zusammen arbeiten, um möglichst viele der erarbeiteten Impulse und Ideen umzusetzen. Es gilt unser Dorf voranzubringen, mit mehr echter und konkreter Sachpolitik für unser Elmshausen und dafür sind Parteienzugehörigkeiten Nebensache“ so Tobias Pöselt abschließend und stellvertretend für alle Kandidaten der SPD-Liste.


SPD Lautertal

Sitemap