SPD Lautertal
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Pressemitteilung:

10. November 2015
SPD will den Tourismus fördern

Lässt sich eine Kunsteisbahn auf dem Felsenmeerparkplatz realisieren?

Lässt sich eine Kunsteisbahn auf dem Felsenmeerparkplatz realisieren? Diese Frage diskutierte die SPD-Fraktion bei einem Treffen mit der Geschäftsführung des Felsenmeer-Informationszentrums (FIZ), Lutz Lelgemann und Rebecca Hupp. Anlass waren die noch ausbaufähigen Aktivitäten unterhalb des Felsenmeeres, das von Frühling bis Herbst Besucheranstürme erlebe, im Winter aber kaum frequentiert werde.
Die Idee hatte SPD-Gemeindevertreter Marco Mazza, der in der Nähe des Felsenmeeres wohnt und sich auch in der Vergangenheit schon als „Ideengeber“ hervorgetan hatte. Nach seinen Ermittlungen gibt es deutschlandweit eine ganze Reihe professioneller Vermieter von mobilen Kunsteisbahnen. Für den Felsenmeerparkplatz kann er sich eine kleine, etwa 250 Quadratmeter große, mobile Anlage vorstellen. Diese könnte von Mitte Dezember bis Mitte Januar betrieben werden.
Erforderlich für den Aufbau einer Kunsteisbahn ist ein ebener, tragfähiger und planierter Untergrund. Auf ihm wird eine Kältedecke aus vernetzten Rohren installiert, die einen geschlossenen Kreislauf bilden. Die Kältedecke wird an den Hauptsammler angeschlossen, dieser an eine Wasserpumpe, Tank und schließlich an die Kältemaschine. Gefüllt werde die Anlage mit einem Gemisch aus Frostschutzmittel und Wasser. Die Eisfläche wird mit einer umlaufenden Bande begrenzt.
In Deutschland, so Mazza, gäbe es eine Fülle solcher Anlagen, die in der Regel auch erfolgreich betrieben würden. Neben dem Stellplatz bräuchte sie einen privaten oder auch kommunalen Betreiber. Zudem wäre ein Gastronomiebetrieb in unmittelbarer Nähe sinnvoll. Alle Voraussetzungen wären unterhalb des Felsenmeeres gut gegeben, das touristisch gesehen einen „exzellenten Ruf“ genieße. Dieses „Positiv-Image“ müsse gepflegt, gestärkt und mit Hilfe von Marketingmaßnahmen insbesondere in den Zeiten außerhalb der Saison verbessert werden, so Mazza.
Dass touristische Winter-Aktivitäten auch im Odenwald Erfolg haben können, beweise die Rodelbahn auf der Kuralpe. Dort hätten die Betreiber ein Areal ausgewiesen, das an schönen Wintertagen einen außerordentlichen Zuspruch genieße.
Da es für diesen Winter schon zu spät sei, soll sich der Tourismusausschuss mit dem Thema in den nächsten Monaten befassen und entsprechende Anlagen besichtigen. Wenn dann noch die finanzielle Seite stimme und ein Betreiber gefunden werde, könnten im nächsten Jahr die Wintersportfreunde ihre Pirouetten unterhalb des Felsenmeeres drehen.

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