SPD Lautertal
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Pressemitteilung:

06. November 2015
SPD-Fraktion-Vor Ort

Besuch der SPD im Gespräch mit dem neuem Geschäftsführer Lutz Lelgemann


Trotz „Sahara-Temperaturen“ über zwei Monate hinweg hatte das Felsenmeer auch in diesem Jahr wieder einen enormen Zulauf. Wie Geschäftsführer Lutz Lelgemann und seine Stellvertreterin Rebecca Hupp der SPD-Fraktion mitteilten, kamen im August die meisten Gäste. Für dieses Jahr rechnen sie nach den bisherigen Zahlen mit rund 150.000 Besuchern.
Die beiden engagierten Felsenmeerführer hatten sich für das Gespräch mit den Kommunalpolitikern im Felsenmeer-Informationszentrum (FIZ) extra die neuesten Zahlen von der Verwaltung beschafft. Danach sind an Parkgebühren schon jetzt rund 94.000 Euro eingegangen, 15.000 mehr als noch vor zwei Jahren. Lelgemann betonte, dass dieses Ergebnis ohne die geplante Erhöhung zustande gekommen sei. Nach wie vor würde nur der alte Satz von drei Euro für den ganzen Tag erhoben.
Leicht über dem letzten Jahresabschluss lägen auch die „Toilettencents“ mit fast 12.000 Euro, sowie die Einnahmen aus dem Verkauf von Prospekten und Geschenkartikel mit rund 12.500 Euro. Lediglich die Einnahmen aus den Führungen wären bislang leicht niedriger als in den Vorjahren. Aber hier stünden auch noch einige Abrechnungen aus.
Auf der Ausgabenseite geht Lelgemann davon aus, dass der Haushaltsansatz bei den Personalkosten mit rund 55.000 Euro eingehalten werden kann. Trotz der Einstellung von fünf neuen Mitarbeitern, darunter von zwei „Waldleuten“, die sich vorwiegend um die Wegeführung und dem Eindämmen des Wildwuchses entlang des Felsenmeeres kümmerten. Auch eine künftige Pädagogin gehört jetzt zum Team der über 20 Felsenmeerranger. Sie soll sich bevorzugt um die Kinderbetreuung kümmern.
Mit den Einnahmen aus den vielfältigen Aktivitäten und der Überlassung von Parkflächen und Räumen könnten auch künftig alle Ausgaben bestritten, im Ergebnis eine „scharze Null“ geschrieben werden. Neben den Vergütungen für die Mitarbeiter wären dies alle Bewirtschaftungskosten für das Gebäude. Selbst die Abschreibungen auf Gebäude und die Geschäftsausstattung in Höhe von 11.500 Euro und die Arbeiten des Bauhofes mit rund 35.000 Euro wären darin enthalten.
Bürgermeister Jürgen Kaltwasser zeigte sich erfreut über diese Entwicklung und die Arbeit des neuen FIZ-Teams. Dank des Engagements der Mitarbeiter werde das Felsenmeer immer mehr zum „Aushängeschild Lautertals“, bekannt weit über die Rhein-Main-Region hinaus und hessenweit eines der beliebtesten Ausflugsziele.
Doch die FIZ-Führung will sich auf den Erfolgen nicht ausruhen. So hat sie sich für die neue Saison unter anderem zum Ziel gesetzt, Bäume im Spielplatzbereich zu pflanzen und hierbei die in Lautertal mit Martin Schaarschmidt aktiven Streuobstwiesenretter einzubinden. Diese warben bei dem Gespräch mit selbst hergestellter Apfelschorle. Auch die Naturpädagogik mit Führungen entlang der Bäche und durch die Natur abseits des Felsenmeeres soll intensiviert werden. Zudem wollen die Mitarbeiter eine Aktualisierung des Internet-Auftritts angehen und neue Angebote für die „Seeger-Hütte“ entwickeln.
Im Namen der SPD-Fraktion dankte der stellvertretende Vorsitzende Tobias Pöselt der Geschäftsführung für die „sehr erfreuliche Entwicklung“ am Felsenmeer. Das „Touristenziel Nr. 1 im vorderen Odenwald“ habe auch in den parlamentarischen Gremien „absolute Priorität“. Das Felsenmeer bleibe der „touristische Leuchtturm“ der Gemeinde, auf den alle ihre Bürger stolz sein könnten.

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