SPD Lautertal
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Meldung:

10. September 2015

Flüchtlinge ziehen bald in Lautern ein

„Das ist ein Standort, mit dem alle leben können“, meinte Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf bei einer Veranstaltung in Elmshausen. Schneller und umfassender als gedacht, kann das Flüchtlingsproblem in Lautertal jetzt gelöst werden. Mit dem Umbau der ehemaligen „Weißmühle“ der Blaufabrik werden laut Schimpf bis zum 01. November etwa 20 Flüchtlinge untergebracht werden können. Ab Dezember folgen voraussichtlich weitere 30 Personen. Ob diese Familien, oder Einzelpersonen sind, konnte Schimpf nicht sagen. Die Flüchtlinge würden sehr kurzfristig vom Land zugewiesen.
Schimpf bezeichnete die Vereinbarung mit dem Hauseigentümer, der derzeit das Gebäude umbaut, als eine sehr gute Lösung. Hier wären eine Bushaltestelle, sowie mehrere Einkaufsmöglichkeiten in direkter Nähe. Auch die Anbindung an das Dorf sei gewährleistet.
Mit dieser kurzfristig zustande gekommenen Lösung erfüllt Lautertal seine Flüchtlingsquote nach dem alten Verteilerschlüssel, wohl leicht verspätet, aber immer noch im Rahmen des Verträglichen. In letzter Zeit gab es auch öffentliche Diskussionen über die dem Kreis angebotenen Unterkünfte. Zu oft waren die von Bund und Land vorgegebenen Anforderungsprofile an Lage und Ausstattung der Gebäude zu hoch, so dass der Kreis mit den Hauseigentümern keine Vereinbarungen schloss. Unter anderem kam eine Lösung über das ehemalige Laborgebäude der Ciba-Geigy nicht zustande. Auch diese sich hinziehenden Verhandlungen waren ein Grund dafür, dass die Gemeinde wenige Wochen in Verzug geriet.

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