SPD Lautertal
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Pressespiegel:

Lautertal, 09. März 2015
PRESSESPIEGEL: „Bergsträßer Anzeiger“

Bauhof-Eingliederung rückt näher

KOMMUNALPOLITIK: Die nötigen Beschlüsse zur Vereinbarung Lautertals mit dem KMB könnten noch vor der Sommerpause gefasst werden
Bauhof im Brandauer Klinger
+Bauhof im Brandauer Klinger (koe)

Vielleicht schon zum Beginn des neuen Jahres kann die geplante Eingliederung des Lautertaler Gemeindebauhofes in die Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) erfolgen. Wie Bürgermeister Jürgen Kaltwasser bei der Jahreshauptversammlung der Reichenbacher SPD mitteilte, wird der Verbandsvorstand im Laufe des nächsten Monats ein entsprechendes Angebot beraten.

Die gemeindlichen Gremien könnten anschließend noch vor der Sommerpause die notwendigen vorbereitenden Beschlüsse fassen. Sodann würden die entsprechenden Verträge einschließlich der Überleitung der Mitarbeiter vorbereitet. Die abschließenden Beschlussfassungen in den Verbands- sowie gemeindlichen Gremien könnten im Herbst vorgenommen werden.

Neue Gebäude vorgesehen

Mit der angestrebten Neuregelung werde der Bauhof im Brandauer Klinger an die KMB übergehen. Geplant sei, die vorhandene Bausubstanz abzubrechen und von Verbandsseite eine neue Fahrzeughalle und ein Sozialgebäude zu errichten.

Die KMB ging aus dem Abwasserverband Bensheim-Lautertal hervor, der 1964 durch die Stadt Bensheim und die damals noch selbstständigen Gemeinden Elmshausen/Wilmshausen, Reichenbach, Lautern und Gadernheim gegründet wurde. Später kam dann noch die Gemeinde Einhausen und Beedenkirchen hinzu.

Neben dem Kläranlagenbetrieb wurde dem Verband 2011 der Eigenbetrieb "Bauhofservice" der Stadt Bensheim übertragen. Gleichzeitig wurde er durch die Stadt Bensheim mit der Durchführung der hoheitlichen Aufgabe des Bestattungswesens beauftragt.

Geführt wird der Zweckverband KMB durch einen Verbandsvorstand, dem der Bensheimer Erste Stadtrat Helmut Sachwitz vorsteht, Stellvertreter sind die Bürgermeister Helmut Glanzner (Einhausen) und Jürgen Kaltwasser (Lautertal). Die Verbandsversammlung besteht aus je fünf Mitgliedern der drei Kommunen. Vorsitzender ist Udo Rutkowski (Lautertal), seine Stellvertreter Henning Ameis (Bensheim) und Armin Kromer (Einhausen).

Plus zehn Mitarbeiter

Als Geschäftsführer fungiert Frank Daum, der den Betrieb mit seinen knapp 80 Mitarbeitern leitet. Aus Lautertal kämen, sollte die Vereinbarung mit der KMB tatsächlich zustande kommen, noch weitere zehn Mitarbeiter hinzu.

Die Gemeinsamkeiten im Zuge bewährter interkommunaler Zusammenarbeit, so Kaltwasser, würden auch im Ordnungsbereich fortgesetzt.

Derzeit werde eine Vereinbarung zur Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs durch die Ordnungspolizei der Stadt Bensheim vorbereitet. Ebenfalls noch vor der Sommerpause könnten hier die entsprechenden Beschlüsse gefasst werden.

Umsatzsteuerliche Hemmnisse, die die angestrebte Kooperation auf diesem Gebiet zunächst auf Eis gelegt hatten, lassen sich durch eine Änderung der Gesetzeslage im Sinne der Kommunen und Verbände ausräumen.

© Bergsträßer Anzeiger, Donnerstag, 26.02.2015

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(Foto: koe)


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