SPD Lautertal
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Meldung:

Lautertal, 20. Februar 2015

Energiewende auch in Lautertal möglich (Teil 2)

CDU verweigert sich
Treffen mit Dr. Scheer in Wiesbaden
+Archivfoto: Treffen mit Dr. Scheer in Wiesbaden

Bereits zwei Versuche unternahmen die Lautertaler Kommunalpolitiker zur dauerhaften Bildung eines Arbeitskreises für „Energie“, schreibt die SPD in einem Pressebericht. Ausgangspunkt war das „AGENDA-Leitbild“ der Gemeinde unter dem Titel „Nur mit umweltverträglicher Energie ist eine nachhaltige Zukunft möglich“, das vor 15 Jahren entwickelt und von der Gemeindevertretung beschlossen wurde.

Den Kommunalpolitikern war damals schon klar, dass die Primärenergie wie Kohle, Gas und Erdöl nur begrenzt vorrätig ist und immer teurer werde. Nach dem „Atomkonsens“, angeregt durch die damalige Rot/Grüne-Bundesregierung, sollte auf Atomenergie verzichtet werden. Stattdessen sollte über Energieeinsparmaßnahmen und neue Energiequellen/-anlagen dafür ein Ausgleich geschaffen werden.

Im 2001 gegründeten ersten Arbeitskreis „Energie“ wurde in drei Sitzungen versucht, diese Zielvorgaben im Detail umzusetzen. Nachdem SPD, GLL und FWGL zu den Zusammenkünften eingeladen, die Sitzungen geleitet und das Protokoll verfasst hatten, sollte dies alternierend die CDU übernehmen. Doch dort fand sich niemand, der diese Arbeit machen wollte, so dass sich der Arbeitskreis auflöste.

Ein neuer Versuch wurde 2008 unternommen. Jetzt bildete sich ein „Energie-Stammtisch“, der aus Vertretern von SPD, GLL und Gewerkschaftern bestand. Sie besichtigten und diskutierten Fotovoltaikanlagen, Wärmedämmungsmaßnahmen, Projekte mit Erdwärmeversorgung und Luftwärmepumpen. Auch einen Vortrag des „SPD-Energiepapstes“ Dr. Hermann Scheer über die „Gesetzlichen Umsetzungsstrategien der Energiewende in Hessen“ in Wiesbaden hörten sie sich an und erörterten mit ihm anschließend die Details.

Trotz aller Versuche der Einbindung blieb überall die CDU fern. Die SPD vermutet dahinter eine tiefsitzende Ablehnung der Energiewende und ein überwiegendes Verharren in der alten Atompolitik. Mit der Ausrufung der Energiewende habe Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wohl die Unterstützung von SPD und Grünen erreicht, nicht jedoch die Einsicht ihrer eigenen Parteimitglieder.

(Text und Fotos: SPD Lautertal)

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