SPD Lautertal
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Meldung:

Elmshausen, 11. April 2014
SPD Elmshausen

Jahreshauptversammlung in Elmshausen

„Am Ende des Dialogverfahrens zur Windkraft soll ein Referendum per Briefwahl stehen“. Diese Zielsetzung vertrat Bürgermeister Jürgen Kaltwasser in der Jahreshauptversammlung der Elmshäuser SPD. Die Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger über „Windkraft in Lautertal ja oder nein“, sollte dann auch von allen anerkannt werden.
Kaltwasser ging bei dem Treffen im „Nibelungen-Kunstpalast“ nicht näher auf den Stand der Diskussionen und auf Einzelaspekte ein. Diese würden derzeit im Dialog-Verfahren eingehend erörtert. Das nächste Treffen sei für Freitag, 11. April, anberaumt. Über viel Zustimmung hatte der Bürgermeister zu den Haushaltsplanberatungen 2014 zu berichten. Fast alle Ortsbeiräte, sowie die Jugend- und Seniorenbeiräte hätten dem Plan zugestimmt.
Im Mittelpunkt der Aktivitäten des Ortsbeirates, so Ortsvorsteherin Claudia Czyrt, stehen derzeit die Vorbereitungen zum 675. Jubiläum. Dieses will Elmshausen am 17. Mai groß feiern. Czyrt lobte die „tolle Zusammenarbeit“ der örtlichen Vereine, die das Fest besonders auch für die Kinder am und um den Sportplatz organisieren wollten. Alte Fotos des Dorfes werde der Verschönerungsverein zeigen, abends gäbe es eine Festveranstaltung, zu der Bürgermeister Jürgen Kaltwasser und Landrat Matthias Wilkes ihre Teilnahme zugesagt hätten. Anschließend soll getanzt werden. Die Ortsvorsteherin verwies auch auf den Grenzgang am 26. April, den die Jagdgenossen unterstützen würden.
Die Elmshäuser SPD habe „den Anspruch, nahe am Menschen zu sein“, sagte Vorsitzender Tobias Pöselt in seinem Jahresbericht. Dies sei durch Besuche bei fast allen Festveranstaltungen im Dorf, bei der Einweihung des Gerätehauses der Feuerwehr, durch Fachgespräche und Rundgänge erfolgt. Die Parteigliederung selbst hatte im letzten Jahr ein Sommertreffen, einen Federweißer-Abend und ihre Weihnachtsfeier veranstaltet. Auch aufgrund der regen Aktivitäten sei die Dreifachwahl im September „gut ausgegangen“. Pöselt freute sich besonders über den klaren Sieg von Bürgermeister Jürgen Kaltwasser.
Einen Seitenhieb auf die örtliche CDU konnte sich der SPD-Vorsitzende nicht verkneifen. So hätten die CDU-Vertreter im Ortsbeirat für die Ausweisung des Baugebietes „Im Schmelzig“ gestimmt, in der Gemeindevertretung jedoch dagegen. „So sind sie halt“ meinte Pöselt etwas desillusioniert. Die öffentlichen Rücktrittsforderungen der CDU an ihn wegen seinen Anmerkungen zu einer Gruppe von Windkraftbefürwortern fand er „ einfach lächerlich“.
Dass die Elmshäuser Sozialdemokraten zu ihrem Vorsitzenden stehen, bewies seine einstimmige Wiederwahl. Wiedergewählt wurde auch Stellvertreterin und Schriftführerin Claudia Czyrt, Rechner Wolfgang Helfrich, sowie die Beisitzer Walter Berghaus und Norbert Süßmuth.


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