SPD Lautertal
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Pressemitteilung:

Lautertal, 09. Dezember 2013
Windkraft

IGW verbreitet wissentlich Falschinformationen

In einer Stellungnahme kritisiert der SPD-Ortsverein Lautertal die wissentlichen Falschmeldungen der selbsternannten Interessengemeinschaft. Durch gezielte Falschinformationen und unrealistische Fotomontagen schüren die Frontmänner der IGW Ängste in der Bevölkerung.

Seit Monaten hausieren die Frontmänner der IGW - teilweise unterstützt durch die örtlichen Christdemokraten - mit unrealistischen Fotomontagen, die übergroße Windkraftanlagen zeigen sowie massive Rodungen des Waldes. Obwohl der Planer Jürgen Simon bei der Bürgerversammlung Fotomontagen zeigt, die von einem Fachbüro erstellt wurden, veröffentlicht die IGW weiterhin ihre Angst einjagenden Bilder, die fernab der Realität liegen. Die durch ein Fachbüro erstellten Bilder zeigen, dass die Anlagen wesentlich kleiner ausfallen. Auch Bilder einer kürzlich errichteten Anlage im Mossautal belegen, dass viel weniger Holz eingeschlagen werden muss als von der Interessengemeinschaft behauptet. Darüber hinaus handelt es sich um einen Bruchteil des Holzes, das jährlich in der regulären Waldwirtschaft eingeschlagen wird. Bei der Bürgerversammlung wurde außerdem deutlich gemacht, dass die benötigten Flächen gleichwertig im Lautertal aufgeforstet werden würden, um die Natur vor Ort zu erhalten.

Weiterhin behauptet die IGW es sei eine einseitige Bürgerversammlung gewesen, die nicht die Gesundheit der Bürger berücksichtigt hat. Das Gegenteil ist korrekt. Die strengen rechtlichen Vorgaben sind in erster Linie dem Schutz von Mensch und Natur geschuldet. Viel wichtiger als die Abstände zur Wohnbebauung sind die Grenzwerte zur Schatten- und Schallemission. Diese schützen die Bürger vor Lärm und Schattenwurf. Deshalb gibt es auch keine Bürger zweiter Klasse. Die SPD findet es besonders traurig, dass ein Gegner gerade bei diesem Teil des Vortrages vom Planer versuchte mit einer starken Taschenlampe zu stören. Das zeigt nicht nur Respektlosigkeit vor den Referenten, sondern auch, dass einige Gegner überhaupt nicht an den Sachargumenten interessiert waren.

Transparenz von Anfang an

Die SPD ist außerdem vom Vorwurf mangelnder Transparenz enttäuscht. Alle relevanten Beschlüsse wurden in öffentlichen Sitzungen beschlossen. Die örtliche Zeitung kündigt die Themen vor jeder Sitzung an und berichtete darüber hinaus über die gefassten Beschlüsse. Durch zahlreiche Berichte von GLL und SPD wurde zudem versucht die Bürger auf dem Laufenden zu halten. Bei der ersten Bürgerversammlung 2012 wurde der genaue Fahrplan der Planung dargestellt. Der Planer unterstrich bereits damals, welche Anforderungen an den Schutz von Mensch und Natur gestellt werden und zeigte die Potenzialflächen.

Tourismus wird berücksichtigt

Die Behauptung, dass der Tourismus keine Rolle spielt wurde ebenfalls bei der Bürgerversammlung widerlegt. Eine vorgestellte Fotomontage zeigt den Blick vom Felsenmeer-Parkplatz Richtung Haurod. Herr Dr. Brans berichtete außerdem vom Vogelsberg, wo zahlreiche Windkraftanlagen stehen und dennoch Hotels und Gästehäuser ausgebucht sind. Auf einer weiteren Fotomontage, die den Blick von Schannenbach auf die Windkraftanlagen zeigt, wird deutlich, dass die Anlagen kaum sichtbar sind.
Zusammenfassend betont der Vorstand der SPD, dass die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst genommen werden. Im Gegenzug fordern sie aber eine sachliche und demokratische Diskussionskultur.

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