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Meldung:

Lautertal, 24. September 2013

Kaltwasser gewinnt Bürgermeisterwahl deutlich

Langer Wahlabend im Rathaus
IHR Bürgermeister Jürgen Kaltwasser
+Bürgermeister Jürgen Kaltwasser.

Als klarer Sieger ging Jürgen Kaltwasser am Sonntag aus der Bürgermeisterwahl hervor. Mit 2.441 Voten erzielte er 55,9% der Stimmen und hielt seinen Herausforderer von der CDU mit einem Plus von 513 Stimmen deutlich auf Distanz.

Bei der Bürgermeisterwahl konnten 5.776 Wahlberechtigte Lautertaler auch ihre Stimmen für den Bundestag und den Hessischen Landtag abgeben. Wegen des hohen Verwaltungsaufwands zog sich besonders die Ermittlung des Ergebnisses im Briefwahlvorstand hin. 1.200 Wahlberechtigte hatten Briefwahl beantragt, knapp 1.150 gaben dann auch tatsächlich ihre Stimmen ab.

Die ersten Wahlergebnisse meldete naturgemäß Schannenbach mit Knoden, in dem 186 Wahlberechtigte wohnen. Dort erzielte der Mitbewerber überraschend eine Mehrheit von 18 Stimmen, die allerdings schnell durch das Ergebnis in Lautern mehr als wettgemacht wurde. In der SPD-Hochburg siegte Kaltwasser mit 90 Stimmen Vorsprung.

Im Patt endete der Urnengang in Beedenkirchen. Hier kamen beide Kandidaten auf jeweils 215 Stimmen. Auch in Elmshausen lagen sie nahezu gleichauf (295 zu 294 Stimmen). Erst in den beiden Reichenbacher Wahlbezirken wurden die Abstände zwischen dem Amtsinhaber und dem Bewerber deutlicher. Während Kaltwasser an der Nibelungenstraße und den südlichen Seitenstraßen einen knappen Vorsprung von 14 Stimmen erzielte, wurde das „rote Eck“ einmal mehr seinem Ruf gerecht. 100 Stimmen hatte Kaltwasser hier mehr und erhöhte seinen Vorsprung auf 187 Stimmen.

Als dann das Ergebnis aus Gadernheim eintraf, war die Wahl eigentlich schon gelaufen. Hier statteten die Wähler den Verwaltungschef mit einem überdeutlichen Plus von 191 Stimmen aus. Dadurch verbessert der Amtsinhaber sein Ergebnis von 2007 um 10,5 % auf 63,7 %. was zu einem Mehr von 378 Stimmen für Kaltwasser führte.

Da die CDU bei der Briefwahl in den überregionalen Wahlen eine Mehrheit hatte, hofften die Anhänger des Mitbewerbers hier auf die Wende. Vergebens. Einer hatte beim Öffnen der Wahlbriefe die ersten hundert Stimmen mitgezählt: 56 zu 44 für Kaltwasser lautete sein Ergebnis, das identisch sein sollte mit dem späteren Briefwahlergebnis von 56,1%. Mit einem Plus von 135 Stimmen hier, stand Kaltwassers deutlicher Sieg letztlich mit einem Vorsprung von 513 Stimmen insgesamt, dann kurz nach 23.00 Uhr endgültig fest.

(Text: he/red, Foto: Kaltwasser)

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