SPD Lautertal
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Meldung:

Lautertal, 08. September 2013
Handel und Tourismus

Reichenbach hat sich prächtig entwickelt!

Felsenmeer-Parkplatz
+Felsenmeer: Südhessischen Touristenziel Nr. 1. (he)
Jürgen Kaltwasser bei der Eröffnung der Eisdiele Domino
+Neueröffnung nicht bereut: Eiscafé Domino in Reichenbach. (he)

„Reichenbach hat im ersten Jahr nach seinem tausendjährigen Jubiläum eine gute Entwicklung genommen“. Diese Auffassung vertritt Ortsvorsteher Heinz Eichhorn und begründet dies in erster Linie mit Aktivitäten im Handel und im Tourismus.

Nach dem Wegzug von Ciba-Geigy und dem Rückgang in der Stein- und Papierbranche, habe die Gemeinde verstärkt auf Handel, Tourismus und Gewerbe gesetzt. „Leuchtturm“ dieser Bemühungen wäre die erfreuliche Entwicklung am Felsenmeer mit immer weiter steigenden Besucherzahlen nach den Investitionen in Parkplatz und Umfeld. Davon profitierten insbesondere die Großgaststätten und der örtliche Handel. So verzeichne das Restaurant „Kuralpe/Kreuzhof“ deutlich gestiegene Gästezahlen mit mehr als 500 Mittagessen an besonderen Tagen.

In Reichenbach habe das Dorfgasthaus „Zur Traube“ auf die Entwicklung reagiert und investiert. Nach dem Gästehaus „Am Nibelungensteig“ und zahlreichen Sanierungsmaßnahmen im Gebäude sei jetzt der Biergarten neu hergerichtet worden. Auch durch seine exponierte Lage werde er stark nicht nur von den Einheimischen, sondern auch von vielen auswärtigen Gästen besucht.

In die Entwicklung des aufstrebenden Dorfes passe auch das neue Eiscafe. Nach vielen Jahren vergeblichen Bemühens habe es die Familie Bihn aus Modau gewagt, eröffnet und nicht bereut. Wohl hatten die Betreiber Pech mit einem verregneten Mai, doch hätten die Ausfälle bei besserer Wetterlage fast wieder wett gemacht werden können. Nach Eichhorns Einschätzung wird das Eiscafe von den Einheimischen gut angenommen und wegen seiner Lage an der Nibelungenstraße auch von Auswärtigen geschätzt.

Unterstützung bei der Werbung um Touristen leiste auch der örtliche Verschönerungsverein. In ihm würden immer mehr Mitglieder und Freunde bei der Dorfverschönerung mitwirken. Mehr als 20 hätten sogar Bänke gespendet, die der Verein zum Ausruhen und Entspannen in der Gemarkung aufgestellt hat. Dies bedeute jetzt schon ein Spendenvolumen von rund 7.000 Euro – mit steigender Tendenz.

Neben dem Tourismus, so der Ortsvorsteher, gehe es in Reichenbach aber auch mit dem Handel aufwärts. So habe jetzt Aldi-Süd seine Verkaufsflächen im Oberdorf beträchtlich erweitert und profitiere zusätzlich von Kunden aus den umliegenden Gemeinden. Selbst die steinverarbeitenden Betriebe hätten nach dem „Import-Schock“ aus Indien und China wieder Mut gefasst. Und den meisten örtlichen metallverarbeitenden Betrieben stehe erneut ein gutes Jahr bevor.

Reichenbach und Lautertal werde wohl schon wegen seiner Lage weg von der Autobahn kaum mehr die Arbeitsplatzzahlen früherer Jahre erreichen, so Eichhorn. Doch mit den gemeinsamen Bemühungen von Gemeinde und Unternehmen und den positiven Entwicklungen der letzten Jahre, könne das Dorf optimistisch in die Zukunft blicken.
(Text und Fotos: he)


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