SPD Lautertal
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Pressespiegel:

Grüne Liste Lautertal
Lautertal, 02. September 2013
Bürgermeisterwahl

Grüne Liste unterstützt Bürgermeister Kaltwasser

Bürgermeister Jürgen Kaltwasser
+Bürgermeister Jürgen Kaltwasser.

„Jürgen Kaltwasser ist der aus grüner Sicht eindeutig bessere Bewerber im Rennen um den Chefsessel im Lautertaler Rathaus“, fasst Frank Maus, Fraktionsvorsitzender der Grünen Liste Lautertal die Besprechungsergebnisse in den eigenen Reihen zusammen. „Uns Lautertaler Grünen fällt diese klare Wahlempfehlung diesmal relativ leicht, zu offensichtlich sind der - aus grüner Sicht - Benefit auf der einen und die Gegensätze zu unseren Schwerpunkten auf der anderen Bewerberseite“, ergänzt Maus ohne Umschweife. Die GLL hatte sich mit Ihrer Entscheidung einige Monate Nachdenkenszeit gegönnt, hält die Zeit jedoch nun für gekommen, Stellung zu beziehen. „Der Bürgermeister hat eine zentrale und außerordentlich relevante Position inne“, erklärt Wolf Nevermann, Mitglied der GLL im Gemeindevorstand die Notwendigkeit der sachlichen Prüfung der Kandidaten. Das Bürgermeisteramt sei die zentrale Schnittstelle zwischen der Lautertaler Bürgerschaft sowie der politischen Ebene. Ein Bürgermeister müsse entsprechend vielfältige Kompetenzen nachweisen. „Bei Beachtung der Sachpositionen der Kandidaten Kaltwasser und Gries, empfehlen wir unseren grünen Wählern daher die Unterstützung von Bürgermeister Kaltwasser“, sind sich Fraktion und Sprecherrat der GLL einig. Der Kandidat Gries zeigte bis dato keinerlei Interesse an einem Gespräch mit der GLL.

Solide Finanzen und ausgeglichener Haushalt ab 2017

Klaus Schneider, langjähriges Fraktionsmitglied, verweist auf die gebotene sachliche Position der GLL: „Wie bei allen früheren Bürgermeisterwahlen hatte die GLL ein Vierteljahr vor der Wahl „Wahlprüfsteine“ zusammengestellt, die als Fragenkatalog konkrete Themenfelder aufgreift. Diese haben wir mit Herrn Kaltwasser durchgearbeitet und die Ergebnisse anschließend diskutiert.“ Die Gesprächsführung oblag dabei wechselseitig den Fraktionsmitgliedern der GLL, die für bestimmte Arbeitsbereiche verantwortlich sind. Dem Bereich der Finanzen gilt in den nächsten Jahren die uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Kaltwasser zeigte sich der GLL gegenüber offen, die Vorgaben des Rettungsschirmes konsequent umzusetzen, um planmäßig ab 2017 ausgeglichene Haushalte vorlegen zu können. Udo Rutkowski, GLL-Ansprechpartner für Finanzen und Wirtschaft konnte bei Kaltwasser die eindeutige Bereitwilligkeit feststellen, dass beispielsweise durch das bevorstehende Verwaltungsgutachten aufgedeckte Rationalisierungspotentiale genutzt werden, um den Schuldenabbau auch durch effizienzsteigernde Verwaltungsveränderungen zu unterstützen.

Unterstützung im sozialen Bereich

„In sozialen Kontexten – speziell im Bereich der Kindergartenkonzeption Lautertals, dürfen wir von Herrn Kaltwasser Unterstützung zu grundlegenden Organisationsreformen erwarten“, verkündet die stellvertretende Sozialausschussvorsitzende Sandra Maus erleichtert. In diesem Bereich gäbe es einen Reformstau, was sich u.a. darin äußere, dass es keinen zentralen, mit allen Kitas vernetzten Ansprechpartner für Eltern gäbe, so Maus. Zusätzlich zur notwendigen Bereitstellung von Kinderkrippen für Kinder unter drei Jahren, der Einrichtung einer Großtagespflege für Kinder unter Kooperation mit dem Familienzentrum Bensheim und der Unterstützung des wiedererweckten Naturkindergartens stehe insbesondere die Vorbereitungsarbeit für einen Kindergarten-Trägerverbund ganz vorn auf der Prioritätenliste der GLL. „In allen diesen Bereichen hat Herr Kaltwasser ausdauernde Unterstützung zugesagt“, resümiert Maus.

Touristisches Wachstum in gesundem Tempo

Der Tourismus nimmt bei der GLL ebenfalls eine zentrale Rolle ein. Diesbezüglich befragten Ausschussvorsitzende Marieta Hiller und Ulrike Reiser den Bürgermeister. Sympathisch werteten beide die ausführlichen Darlegungen Kaltwassers, wonach der Tourismus zwar eine wichtige Zukunftsperspektive darstelle, jedoch stets mit Augenmaß vorangetrieben werden müsse. Verbesserten Angeboten für Reisenden müssten ebenfalls eine vernünftige Beachtung der Einwohnerbelange gegenüberstehen. So wäre es beispielsweise zweifelhaft, wenn die Angebotspalette am Felsenmeer stetig ausgedehnt, Anwohner dann aber regelmäßig unter zunehmendem Zuparken Ihrer Grundstückszufahrten zu leiden hätten. Touristisches Wachstum könne daher nur dann vernünftig ablaufen, wenn es in gesundem Tempo und nicht überstürzt stattfinde.

Die GLL sprach Kaltwasser auch auf sensible Themen wie den Umgang mit der Energiewende oder auch zum Komplex Hofgut Hohenstein an. Zufrieden sind die GLL-Mitarbeiter damit, dass Kaltwasser auch hier die zwischen SPD und GLL für richtig befundene Marschrichtung unterstützt und damit eine seriöse Politik im Lautertal flankiert.

Enttäuschung über Herausforderer Gries

Die GLL sei überrascht aber auch neugierig durch die kurzfristige Entscheidung der Lautertaler CDU geworden, den Bewerber Olaf Gries ins Rennen zu schicken. Er hätte es nach Angaben der GLL vermutlich äußerst schwer gehabt, die wesentlichen Übereinstimmungen der GLL-Positionen mit Jürgen Kaltwasser zu übertreffen. Enttäuscht sei man jedoch darüber, dass dieser noch nicht einmal einen ernsthaften Kontakt gesucht habe, so die GLL. Ein angeblich unabhängiger Bewerber, welcher darauf verzichtet mit den parlamentarischen Fraktionen jenseits der CDU strukturiert zu reden, erscheine der GLL befremdlich. Der Blick in die öffentlichen Statements von Herrn Gries zeige jedoch in zentralen Punkten eine große Diskrepanz zu dem was die GLL für verantwortungsvoll hält. So sei ein „Ja zur Energiewende, aber bitte nicht hier“ (Tenor im BA-Bericht zur Wanderung der IGW am Gehrenstein) im Grunde eine Art „rote Karte“ in diesem komplizierten Sachgebiet. Dies sei nicht weit von der uralten und polemischen Position à la „Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose“ entfernt und werde der Sache bei weitem nicht gerecht. Auch der von Gries betonte Vorteil einer Abgabe der Trinkwasserzuständigkeit an einen Energieversorger erschließe sich der GLL nicht. zg/red

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