SPD Lautertal
Traditionsreich – Gegenwärtig – Zukunftsorientiert

Meldung:

Lautertal, 06. September 2013
Bürgermeisterwahl

Kaltwasser im Interview mit dem Durchblick

Bürgermeister Jürgen Kaltwasser

Der Durchblick (www.dblt.de) stellte Bürgermeister Jürgen Kaltwasser Fragen zur Bürgermeisterwahl am 22. September 2013. Nachfolgend veröffentlichen wir das gesamte Interview:

Frage 1: Worin sehen Sie Ihre persönliche Befähigung zum Bürgermeisteramt, welches sind Ihre Stärken und Schwächen?

In der Erfahrung aus 18 Amtsjahren.
Bei meinen Wiederwahlen in den Jahren 2001 und 2007 mit guten Ergebnissen hat die Bevölkerung meine Arbeit stets anerkannt.
Ich habe Verwaltung gelernt (Dipl. Verwaltungswirt) und konnte entsprechende Erfahrungen als langjähriger Amtsleiter, aber auch als ehemaliger Stadtverordneter (zuletzt Fraktionsvorsitzender) in Bensheim sammeln.
Zu meinen Stärken zählt, zuhören zu können und auf Menschen zuzugehen.
Natürlich habe ich auch Schwächen. Aber die publiziert man im Wahlkampf eher nicht.     
Hätte Sylvia Neid ihre Taktik verraten, wären unsere Fußball-Damen vielleicht nicht Europameister geworden.

Frage 2: Wo liegt die Stärke der Gemeinde Lautertal im Vergleich zu anderen Gemeinden - auf dem Land oder in der Stadt, und welche Möglichkeiten sehen Sie die Stärken zu nutzen und die Schwächen abzubauen?

Die Stärken liegen insbesondere in unserer Bevölkerung selbst.
Bei hoher Auspendlerzahl liegt die Arbeitslosenquote in Lautertal seit jeher deutlich unter dem Durchschnitt.
Unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind sehr flexibel.
Auf der anderen Seite zeichnet sich Lautertal durch einen guten Branchenmix aus. Dank florierendem Handwerk, Handel und Gewerbe stellt die Gewerbesteuer eine wichtige Einnahmequelle dar.
Aktive und nachhaltige Wirtschaftsförderung sowie eine positive Begleitung des Tourismusbereiches sind auch künftig unverzichtbare Faktoren unserer Gemeindepolitik.


Frage 3: Wie beurteilen Sie die bisherige Entwicklung der Gemeinde Lautertal in sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht?

Wir sind auf allen drei Gebieten gut aufgestellt, was nicht heißt, noch besser werden zu können.Alles weitere dazu bei der Antwort zu Frage 4.


Frage 4: Wo sehen Sie den Schwerpunkt Ihrer künftigen Arbeit: Soziales, Umwelt, Wirtschaft, Verwaltung?

Trotz Schutzschirm- Knebelungsvertrag mit dem Land Hessen möchte ich den Bereich Jugendpflege vollumfänglich aufrecht erhalten und gleichsam die Seniorenarbeit - wie bisher - weiterführen.
Mittelfristig strebe ich - bei entsprechender Unterstützung durch eine neue Landesregierung - den beitragslosen Kindergartenbesuch an.
Der soziale Frieden soll in Lautertal erhalten bleiben.
Umweltpolitisch möchte ich die Vorgaben des Bundes und insbesondere unserer hessischen Umweltministerin Lucia Puttrich zur Energiewende zeitnah umsetzen.
Dabei setze ich auf einen vernünftigen Energiemix aus Sonne, Wind und Wasserkraft.
Auf lokaler Ebene sind alle Möglichkeiten zur Unterstützung und Stärkung unserer Wirtschaft auszuschöpfen.
Mit Hilfe des von der Gemeindevertretung beschlossenen Organisations-gutachtens für Verwaltung, Bauhof und Wasserversorgung möchte ich Abläufe optimieren, Synergieeffekte nutzen und damit letztendlich Kosten sparen.
Die Verwaltung insgesamt soll sich auch in Zukunft als modernes Dienstleistungsunternehmen präsentieren.

Frage 5: Wie werden Sie mit den Lautertaler Fraktionen in der Gemeindevertretung zusammenarbeiten?

Wie seither - konstruktiv und vertrauensvoll, bisweilen auch freundschaftlich.


Frage 6: Welche Hobbies haben Sie und wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?

Bei einer 70-Stunden-Woche bleibt für Hobbies nicht allzu viel Zeit übrig. Da ich sportbegeistert bin, verfolge ich - soweit  möglich - Großereignisse gerne am Bildschirm. Ansonsten besuche ich mit meiner Frau auch einmal ein Fest oder eine Einrichtung, wo wir früher mit unseren Kindern waren.
Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich (Vereinsarbeit).

 

 

(Fragen: Durchblick; Antworten: Jürgen Kaltwasser)



SPD Lautertal

Sitemap