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Meldung:

Reichenbach / Heidelberg, 10. August 2013

SPD Reichenbach unterstützte die Ferienspiele

Robbenschau im Heidelbergerzoo
+Der Höhepunkt des Ausflugs war die Robbenschau. (he)
Dr. Adrianne Deickert erläuterte den Kindern die wichtigsten Einrichtungen im Zoo.
+Dr. Adrianne Deickert erläuterte den Kindern die wichtigsten Einrichtungen im Zoo. (he)

Die Robbenschau war der Höhepunkt der Lautertaler Ferienspielfahrt in den Heidelberger Zoo. Robbenbulle Atos, sowie die Weibchen Maike, Suea Ky, Lea, Holly und Awa waren bei strahlendem Sonnenschein gut in Form und zeigten mehreren hundert Besuchern ihre Künste.

Die Mähnenrobbengruppe ist schon seit Mitte der achtziger Jahre ein Aushängeschild des Heidelberger Tiergartens. Verbreitet sind die hervorragenden Schwimmer entlang der Pazifikküste Südamerikas von Peru bis Feuerland und im Atlantik bis nach Südbrasilien. Die in der Natur aggressiven Tiere sind schwer zu bändigen, erfordern höchste Wachsamkeit bei allen Übungen. Auch deshalb steckte der Tierpfleger nur zweimal und sehr kurz dem über 400 Kilogramm schweren Bullen Atos die Hand ins Maul.



Fotogalerie (Fotos: he).

Für die Fütterung mit frischen Fischen bedankte sich die Gruppe mit allerlei Kunststückchen. So führte sogar der massige Bulle gekonnt einen Flossenstand vor und spielte Mundharmonika. Die Weibchen rutschten auf einer Edelstahlvorrichtung ist Wasser und bedankten sich mit Küsschen für den Frischfisch. Die 2011 im Zoo geborene Awa hatte mit alledem noch ihre Probleme und muss weiter üben, bis sie die Fertigkeiten ihrer älteren Verwandten erreicht hat.

Der seit 1934 bestehende Heidelberger Zoo befindet sich derzeit mit über einer halben Million Besuchern jährlich im Aufwind. In den letzten Jahren wurde verstärkt in die Bildungsarbeit investiert, die Tiere werden zunehmend von gelernten Fachkräften gepflegt und die Besucher können sich von Info-Rangern der Zooschule durch den Tierpark führen lassen. Für die 37 Lautertaler Kinder und fünf Betreuer übernahm dies Dr. Adrianne Deickert, die der Gruppe mit großem Engagement die wichtigsten Einrichtungen erläuterte.

So die Seychellen Riesenschildkröten. Diese werden nicht nur bis zu 200 Kilogramm schwer, sondern können auch über 200 Jahre alt werden. Von einem Exemplar steht das Geburtsdatum dank verbriefter Aufzeichnungen der früheren Besitzer fest: 1824. Das stark gepanzerte Tier kann also im nächsten Jahr seinen 190. Geburtstag feiern. Nicht so alt werden die männlichen Elefanten, die im Elefantenhaus ihre etwas eintönigen Runden drehen: Heraus aus dem Haus in das Gehege, einmal herum, rein ins Haus, dort eine kleinere Runde und dann wieder ins Freie.

Dr. Deickert erläuterte den Besuchern auch die komplette Afrika-Anlage, das kleine Affenhaus, Raubtierhaus, sowie den beeindruckenden Vogelbestand. Der fast zweistündige Rundgang bei hohen Temperaturen machte durstig. Deshalb rastete die Gruppe in den Zelten vor dem Affenhaus und verzehrte auch ihre mitgebrachten Stullen.

Organisiert wurde die Fahrt in den Heidelberger Zoo von der Jugendpflege und dem VVR-Mitglied Marco Mazza, sowie den ebenfalls im VVR aktiven Helfern Simone Meister, Waltraud und Heinz Eichhorn. Mit ihnen und dem bei vielen Fahrten im Rahmen der Ferienspiele beteiligten Kurt Meckel aus Gadernheim, hatte Mazza eine ausreichende Zahl an Unterstützern dabei. Dies war an diesem Tag auch notwendig. Durch weitere Ferienspielgruppen war der Tiergarten im Neunheimer Feld überfüllt. Unter diesen Umständen 37 Kinder zusammenzuhalten erforderte höchste Aufmerksamkeit der Betreuer den ganzen Tag über.
(Text und Fotos: he)


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