SPD Lautertal
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Pressespiegel:

Gadernheim, 02. August 2013
SPD Lautertal: Der Verwaltungschef rechnet nicht mehr damit, dass die Opposition einen Gegenkandidaten aufstellt

Kaltwasser bleibt vor der Wahl entspannt

Gelöste Stimmung bei der SPD: Am Tag nach dem Auftritt von "TSG" klang die Geburtstagsfeier in Gadernheim mit einem Frühschoppen aus. (Text: BA; Foto: he).
+Gelöste Stimmung bei der SPD: Am Tag nach dem Auftritt von "TSG" klang die Geburtstagsfeier in Gadernheim mit einem Frühschoppen aus. (Text: BA; Foto: he).

Bergsträßer Anzeiger:

Ein völlig entspannter Bürgermeister genoss den Abschluss der Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag der SPD. Die örtlichen Sozialdemokraten hatten zum Frühschoppen eingeladen, und Jürgen Kaltwasser zeigte sich beim spätmorgendlichen kühlen Bier noch immer beeindruckt von "TSG", wie der Spitzenkandidat für die Hessenwahl, Thorsten Schäfer-Gümbel genannt wird - und dessen Rede in Gadernheim.

Was seine eigene - vierte "und vermutlich letzte" - Wahlperiode als Bürgermeister in Lautertal anbetrifft, gab Kaltwasser sich völlig entspannt: Da die Bewerbungsfrist am 18. Juli endet, sei mit einem Konkurrenten aus den Reihen der anderen Parteien nicht mehr zu rechnen.

"Haushaltsausgleich bis 2017"

"Es gibt auch nach 18 Jahren noch eine Menge zu tun", wies der Verwaltungschef Ermüdungserscheinungen weit von sich: "Ich bin gesund und fit und habe schließlich die von Franz Müntefering angestoßene Rente mit 67 mitgetragen."

In einem kurzen Grußwort an die Besucher - unter ihnen die Ortsvorsteher Heinz Eichhorn, Renate Müller, Jürgen Machleid und Werner Heist, sowie die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Beate Dechnig, der Jugendrats-Vorsitzende Hendrik Maul und Frank Maus von der Grünen Liste Lautertal - bekräftigte Kaltwasser sein Ziel, "bis 2017 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen". Und natürlich hoffe er im Herbst auf einen Regierungswechsel in Wiesbaden und infolgedessen eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen durch die Landesregierung.

Kopfschütteln über die Spitze

"Die Stimmung vor Ort ist gut", versicherte der SPD-Veteran, der über das Geplänkel in der SPD-Bundesspitze nur den Kopf schütteln kann. Er wolle sich auch in schwierigen Zeiten für die Gemeinde nicht davon stehlen, nannte Kaltwasser einen Grund für seine erneute Kandidatur als Bürgermeister für die Wahl am 22. September. Er habe maßgeblich dafür geworden, dass Lautertal unter den Rettungsschirm schlüpfe. Nunmehr wolle er auch die Konsequenzen mittragen und "in ein paar Jahren ernten, was wir gesät haben".

Obwohl sich das Wetter von einer erstaunlich angenehmen Seite zeigte, fand der Frühschoppen mit "Resteessen" in der Heidenberghalle statt. Angesichts der Schlechtwetterfronten in den Tagen zuvor habe man sich entschlossen, das gemütliche Beisammensein auf jeden Fall im Trockenen zu genießen, begründeten die Organisatoren das Lautertaler Indoor-Geburtstagsfinale zum 150. der Sozialdemokratie in Deutschland. gs

© Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 02.07.2013
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