SPD Lautertal
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Meldung:

Dortmund/Lautertal, 08. Juni 2013
Jusos

Lautertaler Jusos waren beim internationalen Workers Youth Festival dabei

Über 3000 junge Menschen aus der ganzen Welt kamen nach Dortmund
Tobias Pöselt und Rouven Röhrig beim Workers Youth Festival 2013
Worker Youth Festival: Kundgebung am Friedensplatz
+Kundgebung am Friedensplatz in Dortmund (rr)

Aus der ganz Welt kamen über 3000 junge Sozialistinnen und Sozialisten nach Dortmund. Darunter auch die Lautertaler Jusos Rouven Röhrig und Tobias Pöselt. Vier Tage lang wurden aktuelle politische Themen diskutiert und Forderungen in Workshops erarbeitet.

Das von den Jusos und Falken organisierte Festival bot ein vielfältiges Programm. In zahlreichen Workshops u.a. zu den Themen Mitbestimmung, Arbeit, Soziales, Gleichstellung und Ökologie, die nach Bedarf auch in Englisch stattfanden, wurden gemeinsame Ziele erarbeitet. Besonders wichtig war der Austausch der Teilnehmer verschiedener Nationen und die gemeinsame Forderung nach mehr internationaler Solidarität. Wie sich schon beim Eurovision Song Contest deutlich wurde, hat die Politik von Bundeskanzlerin Merkel dem Ansehen Deutschlands in Europa geschadet. Beim Festival brachten spanische Teilnehmer "Merkel Free Zone"-Aufkleber mit, die auch bei den deutschen Teilnehmern auf großen Anklang stießen.

Neben dem politischen Programm wurde den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm geboten. Zu den Highlight zählten verschiedene musikalische Beiträge, Stadtführungen, eine Stahlwerksbesichtigung und nicht zuletzt ein Besuch im Dortmunder Signal-Iduna-Park mit der Möglichkeit hinter die Kulissen zu schauen und auf Jürgen Klopps Trainersitz Platz zunehmen.



Die "Prominenz" der Mutterpartei konnte sich der Veranstaltung nicht entziehen. Gleich an zwei Tagen kam SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles (frühere Juso-Bundesvorsitzende) und stellte sich den Fragen der Teilnehmer. Ebenfalls der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel kam und hielt eine überzeugende Rede in Englisch vor internationalem Publikum. Leider gesundheitlich angeschlagen, musste SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück seinen Besuch absagen.

Veranstaltungsort war der Dortmunder Fredenbaumpark. Die 63 ha große Parkanlage wurde zum Teil für das Festival abgesperrt, sodass große Zelte zur Ausrichtung der verschiedenen Programmpunkte zur Verfügung gestellt werden konnten. Untergebracht waren die Teilnehmer in Zelten sowie in einer nahgelegenen Schule.

Abgerundet wurde das Programm durch einen Aktionstag mit Demonstrationszug durch die Dortmunder Innenstadt. Ziel war der Dortmunder Friedensplatz vor dem Rathaus. Abgesehen von politischen Podiumsdiskussionen und Vorträgen, spielten auf der großen Bühne verschiedene namhafte Bands, darunter "die Versenker" und "Bakkushan". Im angrenzenden Rathaus wurde die Wanderausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung zu "150 Jahren Sozialdemokratie" gezeigt, die auch am 29. und 30. Juni nach Gadernheim in die Heidenberghalle kommen wird und von allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei besucht werden kann.

(Text und Foto: rr)

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