SPD Lautertal
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Pressespiegel:

Lautertal, 02. Juni 2013
GEBURTSTAGSFEIER: Zum 150-jährigen Bestehen der Partei lobten die Lautertaler Sozialdemokraten ihre Arbeit in der Gemeinde

SPD sieht sich als Garant für soziale Gerechtigkeit

Wolfgang Hechler (Mitte) und Alfred Kunert (rechts daneben) wurden im Rahmen des SPD-Jubiläumstreffens ausgezeichnet. (Foto: Lotz)
+Wolfgang Hechler (Mitte) und Alfred Kunert (rechts daneben) wurden im Rahmen des SPD-Jubiläumstreffens ausgezeichnet. © Lotz

Bergsträßer Anzeiger:

Rot war Trumpf bei der Gedenkveranstaltung zum 150. Gründungsjubiläum der SPD. Viele Damen trugen rote Halstücher oder rote Oberteile, die Herren zeigten mit roten Krawatten ihre Gesinnung. Allen voran Bürgermeister Jürgen Kaltwasser, der aus seiner politischen Überzeugung keinen Hehl macht.

In seinem Referat verdeutlichte Kaltwasser, warum er zur SPD steht: "weil sie seit 150 Jahren der Garant für soziale Gerechtigkeit ist". Auch in Lautertal. Obwohl die hessische Landesregierung ihren Kommunen eine ausreichende Finanzausstattung vorenthalte und Lautertal auch deshalb unter den Rettungsschirm habe schlüpfen müssen, gehe es hier sozial und gerecht zu.


(Bildergalerie zur ersten 150-Jahrefeier. Fotos: he)

So subventioniere die Gemeinde ihre fünf Kindergärten jedes Jahr mit rund einer Million Euro. Dieser Betrag sei auch deshalb noch nicht höher geworden, weil sich die evangelischen Kirchengemeinden Reichenbach und Gadernheim mit stattlichen Summen an den Kosten beteiligten. Kaltwasser dankte ausdrücklich dem Reichenbacher Pfarrer Thomas Blöcher und den Kirchengemeinden für diese Unterstützung.

ALFRED KUNERT IST EIN SPÄTBERUFENER SOZIALDEMOKRAT

Erst spät (1998) trat Alfred Kunert in die SPD ein, war aber seitdem äußerst rege. Am Donnerstag wurde er vom Parteivorsitzenden Rouven Röhrig für seine Aktivitäten geehrt.

So führt Kunert von Anfang an bis heute die Protokolle der SPD Lautern, 1999 wurde er zum Beisitzer in den Vorstand der SPD Lautertal und im Dezember 2003 zum Vorsitzenden gewählt. Nach neun Jahren machte er Rouven Röhrig Platz und fungiert jetzt als sein Stellvertreter. Außerdem betreut er die Online-Briefe der Partei. Nach zwei Legislaturperioden in der Gemeindevertretung arbeitet Alfred Kunert seit zwei Jahren im Gemeindevorstand mit. red

DER EWIGE PROTOKOLLANT

Seit 40 Jahren gehört der Elmshäuser, Reichenbacher und Gadernheimer Wolfgang Hechler der SPD an.

1981 wurde der überzeugte Lautertaler zum Schriftführer des Ortsvereins gewählt und hatte diese Funktion 31 Jahre inne.

1997 kandidierte er auf Drängen der Partei für die Gemeindevertretung, gehört ihr jetzt 16 Jahre an und führt seit 2009 die SPD-Fraktion. red

Rund 80.000 Euro jährlich lasse sich Lautertal seine Jugendpflege kosten. Mit der Arbeit von Peter Schuster und seinen Helfern leiste die Gemeinde einen wichtigen Beitrag zur Einbindung der Jugendlichen in die Gesellschaft. Mit großem Engagement nehme auch der Jugendrat - und künftig sicher auch der Seniorenbeirat - seine Aufgaben wahr. Lautertal leiste sich ein umfangreiches Seniorenprogramm und eine beispielhafte Sportförderung.

Hilfe vom Staatsgerichtshof?

Kaltwasser bedauerte, dass die Gebühren für die gemeindeeigenen Hallen angehoben wurden. Bei einer Unterdeckung von rund 200 000 Euro jährlich, sei die "gemäßigte Erhöhung" jedoch unumgänglich. Der Bürgermeister freute sich, dass die neuen Baugebiete in Elmshausen mit 30 Wohneinheiten und in Gadernheim mit 16 bald realisiert würden. Dies biete für junge Familien kostengünstige Chancen, zu einem Eigenheim zu kommen.

Schließlich wies Kaltwasser auf die "gute Infrastruktur" hin. In den zahlreichen Geschäften und Märkten könne alles zur Abdeckung des täglichen Bedarfs gekauft werden. Der Bürgermeister bekräftigte seine Absicht und die der Gemeinde, an diesen sozialen Errungenschaften nicht zu rütteln und erinnerte an die Pflichten des Landes: "Der Staat hat den Kommunen die zur Durchführung ihrer eigenen und übertragenen Aufgaben erforderlichen Geldmittel im Wege des Lasten- und Finanzausgleichs zu sichern." Diesem Auftrag müsse Hessen endlich nachkommen.

Der Bürgermeister begrüßte das Urteil des Hessischen Staatsgerichtshofes vom Dienstag. Das Gericht habe deutlich gemacht, dass "eine Politik nach Gutsherrenart künftig nicht mehr möglich" sei. Kämen Land und Bund wieder ihren Verpflichtungen nach, könne Lautertal seinen Aufgaben noch besser als bisher gerecht werden. Insgeheim hoffe er darauf, dass die jetzigen Erhöhungen bei den Kindergartenbeiträgen, der Grundsteuer und bei den Hallennutzungsgebühren wieder rückgängig gemacht werden könnten.

Eröffnet wurde die gut besuchte Veranstaltung durch den SPD-Vorsitzenden Rouven Röhrig. Er begrüßte außer den Mandatsträgern und Mitgliedern aus den eigenen Reihen auch die Fraktionsvorsitzenden von CDU und GLL, Erich Sauer und Frank Maus, sowie zahlreiche Vereinsvertreter. Röhrig zeigte einen Film über das Wirken der 150 Jahre alten Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). red


© Bergsträßer Anzeiger, Samstag, 25.05.2013

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