SPD Lautertal
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Meldung:

Reichenbach, 08. März 2013
JHV der SPD Reichenbach

Reichenbacher SPD will Mitglieder stärker einbinden

Der Vorstandstisch bei der JHV der Reichenbacher SPD mit (v.l.) Rouven Röhrig, Jürgen Kaltwasser, Marco Mazza, Uwe Füchtenkordt, Mandy Kaffenberger und Helga Dohme.
+Der Vorstandstisch bei der JHV der Reichenbacher SPD mit (v.l.) Rouven Röhrig, Jürgen Kaltwasser, Marco Mazza, Uwe Füchtenkordt, Mandy Kaffenberger und Helga Dohme.
Interessierte Zuhörer: Ferdinand Derigs, Gertraude und Heinz Roß, Dieter Oster, Werner Mink.
+Interessierte Zuhörer: Ferdinand Derigs, Gertraude und Heinz Roß, Dieter Oster, Werner Mink.

Gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Reichenbacher Sozialdemokraten im Sitzungssaal im Rathaus. So konnte Vorsitzender Marco Mazza neben Bürgermeister Jürgen Kaltwasser auch den Vorsitzenden der SPD Lautertal, Rouven Röhrig und seinen Vorgänger und jetzigen Stellvertreter, Alfred Kunert, begrüßen.

Im Mittelpunkt der Berichte der Mandatsträger stand das Tausendjährige Jubiläum des Ortsteils. Dies wäre von der Gemeinde, Organisationen und Vereinen nicht nur würdig gefeiert, sondern auch zur Sanierung und zu Neubauten genutzt worden. So wurden beide Kirchen, die Felsenmeerschule und das alte Rathaus grundlegend saniert. Die Sparkasse hat ihr Gebäude erneuert und die Gemeinde die Baumaßnahmen am Felsenmeer und dem Umfeld abgeschlossen. Sogar die Bundesstraße sei rechtzeitig zum Jubiläum saniert worden und hätte mit dazu beigetragen, dass sich Reichenbach in seinem Jubiläumsjahr von seiner besten Seite gezeigt habe.

Die gute Stimmung in der Mitgliedschaft spiegelte sich in der Neuwahl zum Vorstand durch einstimmige Beschlüsse wieder. Unter der Wahlleitung von Jürgen Kaltwasser wurde Marco Mazza wieder zum Vorsitzenden gewählt, seine Stellvertreterin ist Mandy Kaffenberger. Die Kasse führt weiterhin Helga Dohme, Heinz Eichhorn ist Schriftführer. Mit Ferdinand Derigs, Uwe Füchtenkordt, Inge Herbold, Werner Mink, Dieter Oster, Gertraude Roß und Heinz Roß wurde die Zahl der Beisitzer um einen erhöht.

„Einbinden statt Ausklammern“ will künftig die SPD ihre Ersatzdelegierte bei den Unterbezirksparteitagen. Nach dem Willen der Mitglieder sollen auch sie zu den Parteitagen eingeladen werden. Damit will die Partei ihnen die Möglichkeit geben, sich aus erster Hand über die politische Entwicklung zu informieren.

In der Jahreshauptversammlung im Sitzungssaal des Rathauses stellten die Sozialdemokraten ein erhöhtes Politikinteresse im „Superwahljahr 2013“ fest. Während der Beteiligung der SPD an der Bundesregierung mit „täglichen Katastrophenmeldungen über die zu Kellnern degradierten SPD-Minister“ sei dies noch ganz anders gewesen. Nach dem Ausscheiden aus der Bundesregierung und den Seriensiegen bei den Landtagswahlen hätten auch die Sozialdemokraten vor Ort wieder Mut gefasst und würden sich stärker an den Aktivitäten ihrer Partei beteiligen.

Beim jüngsten Unterbezirksparteitag hätten sich gleich 26 Delegierte, Gäste und Helfer aus dem Lautertal über die Wahlprogramme der SPD informiert. Diese Möglichkeit solle künftig auch den Ersatzdelegierten und weiteren Mitgliedern gegeben werden. Die nächste Chance dazu bestehe beim Europaparteitag am 19. April (einem Freitag) in Viernheim.

Ende Juni erwartet die Lautertaler SPD dann ihren Spitzenkandidaten für die Hessenwahl, Thorsten Schäfer-Gümpel. Er soll in Reichenbach zum 150. Jubiläum der Bundespartei die Festrede halten. Das eigene 110-jährige Jubiläum wird mit einer Mitgliederehrung im September im SSV-Vereinsheim gefeiert. Im Rahmen der Lautertaler Ferienspiele soll der Zoo in Heidelberg besucht werden. „Zwischen den Jahren“ wollen sich die Sozialdemokraten und ihre Freunde an einem Kabarett im Gasthaus „Zur Traube“ erfreuen.
(Text und Fotos: he)

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