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Meldung:

Darmstadt/Lautertal, 26. Februar 2013
Rettungsschirm

Lautertal nun unter dem löchrigen Rettungsschirm

Regierungspräsident Johannes Baron, Staatssekretärin Prof. Dr. Luise Hölscher, Bgm. Jürgen Kaltwasser und Erste Beigeordnete Helga Dohme. (Foto: RP Darmstadt)
+Regierungspräsident Johannes Baron, Staatssekretärin Prof. Dr. Luise Hölscher, Bgm. Jürgen Kaltwasser und Erste Beigeordnete Helga Dohme. (Foto: RP Darmstadt)

Unter den löchrigen Rettungsschirm des Landes Hessen schlüpfte die Gemeinde Lautertal. Auf den letzten Drücker unterzeichneten Bürgermeister Jürgen Kaltwasser und die Erste Beigeordnete Helga Dohme für die Gemeinde, sowie die Staatssekretärin im Hessischen Finanzministerium, Prof. Dr. Luise Hölscher und Regierungspräsident Johannes Baron die Verträge.

Mit der Vereinbarung wird Lautertal von knapp 5,2 Millionen Euro seiner Schulden befreit. Im Gegenzug verpflichtet sich die Gemeinde zu harten Maßnahmen gegen sich selbst und die Bürgerinnen und Bürger. So muss die Abwassergebühr von 4,10 auf 4,60 Euro pro Kubikmeter erhöht werden. Die Grundsteuer B steigt von 270 auf 400 Punkte, die Kindergartengebühren pro Kind und Monat um rund 50 Euro und die Gewerbesteuer beträgt künftig 360 statt bisher 350 Punkte.

Erhöhte Einnahmen verspricht sich die Gemeinde auch aus der Pacht von zwei Windkraftanlagen, dem Einsatz einer Ordnungspolizei, der Erhöhung der Parkgebühren am Felsenmeer, einer Tourismussteuer und höheren Pachtgebühren für die gemeindlichen Hallen und Häuser. Kosten gesenkt werden sollen durch die Abschaffung der Windelsäcke, Personal- und Sachkostenreduzierung im Rathaus, Streichung von Zuschüssen und Abschaltung der Straßenbeleuchtung von 0 bis 5 Uhr. Damit soll ab dem Jahr 2017 ein ausgeglichener Haushalt vorgelegt werden.
(Text: he, Foto: RP)


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