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Meldung:

Reichenbach, 25. November 2012

Ortsbeirat Ernst Hotz beigesetzt

Zum 70. Geburtstag erhielt Ernst Hotz zahlreiche Glückwünsche, u.a. vom damaligen Ortsvorsteher Albrecht Kaffenberger.
+70. Geburtstag von Ernst Hotz. Das Foto zeigt v.l.n.r.: Heinrich Laut (MGV Eintracht), Heinz Eichhorn (SPD Reichenbach), Ernst Hotz, Heinz Bitsch (Kegelverein Weidmannsheil), Ortsvorsteher Albrecht Kaffenberger, Jürgen Jährling (OMC) und Klaus Ertl (SSV).

Im Familiengrab auf dem alten Reichenbacher Friedhof wurde Ernst Hotz beigesetzt. Er war am 10. November im gesegneten Alter von 94 Jahren verstorben. In seiner aktiven Zeit gehörte er zwei Legislaturperioden dem Ortsbeirat Reichenbach und ein Jahr der Gemeindevertretung Lautertal an.

Ernst Hotz, als eines von acht Kindern einer Großfamilie in Gammelsbach geboren, heiratete 1944 die Reichenbacherin Marie Röder. Mit ihr hatte er drei Kinder. Als Bäcker arbeitete er in der seiner Wohnung gegenüber liegenden Bäckerei Hochgenug/Gerlach, später als Fahrer bei verschiedenen Firmen, zuletzt bei der Wasserbaufirma Röder in Reichenbach.

Ende der 1940-er Jahre baute er sich zusammen mit seiner Familie ein Haus am Ende des Höllackerweges. Dort richtete er ein Cafe ein, das besonders bei den Wanderern und Spaziergängern beliebt war. Später unterstützte er die SSV beim Aufbau des Vereinsheims und bei den Umbauten an Sportplatz und Umkleidehaus. Als begeisterter Kegler war er Mitglied des „Kegelvereins Weidmannsheil“ und versäumte auch im Alter kaum eine Übungsstunde auf den Bahnen der SSV.

Für die Reichenbacher SPD tat er sich besonders bei der Organisation der Grillfeste im Höllacker hervor. Hier hatte er alles im Griff, auch bei über 300 Besuchern gab es keine organisatorischen Pannen. Und an Pfingstdiensttag war es wesentlich ihm zu verdanken, dass schon am frühen Nachmittag alles wieder aufgeräumt und sauber war.

Im Ortsbeirat bestach Ernst Hotz durch seine Sachkenntnis besonders auf dem Bausektor. Auch deshalb würdigte ihn Bürgermeister Jürgen Kaltwasser als einen „äußerst befähigten und verantwortungsbewussten Mitbürger, der sich großer Wertschätzung und hoher Achtung erfreute.“ Auf seinem letzten Weg begleiteten ihn auch die Sozialdemokraten Gretel Röder, Gerda und Jürgen Händschke, Dieter Oster, Inge Herbold, Albrecht Kaffenberger, Auguste Ertl, sowie Waltraud und Heinz Eichhorn. (Text und Repro: he)

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