SPD Lautertal
Traditionsreich – Gegenwärtig – Zukunftsorientiert

Meldung:

Lautertal, 13. November 2012
Gedenken an Pogromnacht

„Eine Schande für unser Land“

Mit brennenden Kerzen ging es nach dem Gottesdienst in die Bangertsgasse
+Mit brennenden Kerzen ging es nach dem Gottesdienst in die Bangertsgasse
Vor der Gedenkstätte an der Mauer in der Bangertsgasse gedachten die Teilnehmer dem Pogrom vor 74 Jahren.
+Vor der Gedenkstätte an der Mauer in der Bangertsgasse gedachten die Teilnehmer dem Pogrom vor 74 Jahren.

Als eine „Schande für unser Land“ bezeichnete Bürgermeister Jürgen Kaltwasser die Morde rechtsgerichteter Fanatiker in den letzten Jahren. Unter den Augen der Behörden seien jahrelang Verbrechen verübt worden, die noch vor kurzem für undenkbar galten. Dies dürfe sich auch im Hinblick auf die große Schuld, die sich unser Land am 9. November 1938 schon einmal auferlegt habe, nicht mehr wiederholen.

Die diesjährige Feier zum Pogromgedenken wurde gemeinsam von politischer und evangelischen Kirchengemeinde Reichenbach veranstaltet. Gestaltet wurde sie von Pfarrer Engelbrecht und umrahmt vom Flöten- und Instrumentalkreis unter der Leitung von Gertraude Kramolisch und von Schülern der Lautertaler Schulen.

Die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Beate Dechnig, hielt eine beeindruckende Rede, die wir nachstehend veröffentlichen. Nach der Feierstunde in der Kirche legten Dechnig und Kaltwasser einen Kranz an der ehemaligen Synagoge in der Bangertsgasse nieder.
(Text und Fotos: he)


SPD Lautertal

Sitemap