SPD Lautertal
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Meldung:

Ortsvereinsvorstand 2012/13
Beedenkirchen, 11. September 2012
Jahreshauptversammlung der SPD Lautertal

Junger Vorsitzender für die Lautertaler SPD

Ortsvereinsvorstand 2012/13
+Der neugewählte Vorstand mit Wolfgang Hechler, Karin Hartmann und Jürgen Kaltwasser
Karin Hartmann
+Die frühere Landtagsabgeordnete Karin Hartmann spricht vor der Mitgliederversammlung.

Einen Generationswechsel vollzogen die Lautertaler Sozialdemokraten in ihrem Vorstand. Bei der Jahreshauptversammlung in Beedenkirchen löste der 26-jährige Student Rouven Röhrig (Gadernheim) den 63-jährigen Alfred Kunert (Reichenbach) als Vorsitzenden ab. Kunert hatte dem Gremium neun Jahre vorgestanden, bleibt ihm aber als stellvertretender Vorsitzender erhalten.

Unter der Leitung von Bürgermeister Jürgen Kaltwasser und der früheren Landtagsabgeordneten Karin Hartmann (Grasellenbach) wurde Wolfgang Helfrich (Elmshausen) zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, Rechnerin bleibt die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Beate Dechnig (Gadernheim).

Für den nach 31 Jahren nicht mehr als Schriftführer kandidierenden Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Hechler (Gadernheim), wurde der 24-jährige Student Tobias Pöselt (Elmshausen) gewählt. Beisitzer sind Inge Herbold und Ferdinand Derigs (beide Reichenbach), Peter Weimar (Lautern), Hans-Jürgen Ramge (Gadernheim), Regina Daum (Schannenbach) und Norbert Süßmuth (Elmshausen). Kassenprüfer bleiben Dieter Oster und Heinz Eichhorn (beide Reichenbach).

Der neue Vorsitzende Rouven Röhrig sagte, seine Wahl sein auch ein politisches Signal: „Mich gibt es nur mit erneuerbaren Energien“. Der Aufbau einer entsprechenden Versorgung in Lautertal sei eines der wichtigsten Themen dieser Legislaturperiode. Dabei orientierten sich die Sozialdemokraten sehr stark an „Schatten-Umweltminister“ Hermann Scheer. Dieser habe wie kein anderer für den Wechsel von Atomstrom zu erneuerbaren Energien gestanden.

In der Diskussion wurde besonders die Haltung der Lautertaler CDU hinterfragt. Wer Jahrzehnte davon überzeugt gewesen wäre, dass die Atomkraft die allein seligmachende Energieform sei, der brauche viel Zeit zum Umdenken. Derzeit jedenfalls folge die Lautertaler CDU ihrer Bundeskanzlerin nicht, mache vor Ort sogar Front gegen die von der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) propagierten Energiewende.
(Text und Foto: he)

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