SPD Lautertal
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Meldung:

Martin Steinmann zeigt SPD-Fraktion Wasserschäden in der Lautertalhalle
Elmshausen, 09. Oktober 2012
SPD-Fraktionssitzung in der Lautertalhalle

Lautertalhalle ist in die Jahre gekommen

Auf die zerstörerische Arbeit von Vandalen wies Martin Steinmann mit Fotos hin
+Auf die zerstörerische Arbeit von Vandalen wies Martin Steinmann mit Fotos hin.
SPD-Fraktion begutachtet Heizraum der Lautertalhalle
+Nach 30 Jahren nagt auch an der Heizungsanlage in der Lautertalhalle der Zahn der Zeit

Auch oder gerade vor Gebäuden macht die Zeit nicht halt. Dies mussten mit einer gewissen Wehmut die Mitglieder der SPD-Fraktion bei einer Begehung durch die Lautertalhalle feststellen. Drei Jahrzehnte nach der Einweihung blättert trotz bester Pflege durch Martin Steinmann und seinem Vorgänger Werner Mink der Lack, zeigen sich Risse und Beschädigungen vor allem am Flachdach.

Darauf wies Hausmeiser Martin Steinmann besonders hin, auch weil dies den Gesamtzustand des Gebäudes gefährdet. Nach 30 Jahren ist die Abdeckung an verschiedenen Stellen porös geworden. Hier dringt Wasser ein, verfärbt die Deckenisolation und tropft an einigen Stellen sogar schon in die Halle. Auch die Heizungsanlage bedarf einer Sanierung. Bei so manchem Verbindungsrohr sei abzusehen, so Steinmann, wann es seinen Geist aufgibt.
Der engagierte Gemeindebedienstete machte jedoch deutlich, dass nicht alle Schäden vom Zahn der Zeit verursacht wurden. Er zählte einige Beispiele auf, bei denen durch Vandalismus Gemeindeeigentum willkürlich zerstört wurde. Sogar auf das mit Stacheldraht abgesicherte Flachdach seien gut geübte Kletterer gestiegen und hätten dort Lichtfenster und die Haut der Dachabdeckung beschädigt oder zerstört.

Vandalismus war für Steinmanns Vorgänger, Werner Mink, fast 29 Jahre für die Lautertalhalle zuständig, keine neue Erscheinung. Schon gegen den Bau der Halle wären einige Verbohrte mit dummen Aktionen vorgegangen. So hätte schon 1982 ein Gegner der Halle Nägel auf den Zufahrtsweg gestreut, mit dem Ergebnis, dass Bürgermeister Josef Weitzel, Heinrich Schneider und Werner Mink selbst einen Platten an ihren Fahrzeugen hatten.

Einen praktischen Rat gab Mink zur Reduzierung der Heizkosten. Derzeit müssten für das Duschen von manchmal nur wenigen Sportlern 600 Liter Wasser viele Stunden warm gehalten werden. Hier könnten auch kleinere Behälter eingebaut, oder an manchen Tagen auf das Duschen ganz verzichtet werden. Möglich wäre auch eine solar betriebene Kleinanlage.
In der Diskussion wurde deutlich, dass eine Generalsanierung der Lautertalhalle schon auf Grund der Finanzlage der Gemeinde nicht möglich ist. Wichtig wäre aber die Dichtigkeit des Daches, die auch mit einem zinsgünstigen Darlehen des Landes jetzt angegangen werden soll. Die weiteren Verbesserungen sollten dann Zug um Zug, je nach Notwendigkeit und Kassenlage erfolgen.
(Text und Fotos: he)

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