SPD Lautertal
Traditionsreich – Gegenwärtig – Zukunftsorientiert

Aus den Ortsvereinen:

Reichenbach, 23. Januar 2012
Jahreshauptversammlung der SPD Reichenbach

Kontinuität bei der Reichenbacher SPD

Dohme, Eichhorn, Mazza, Dechnig, Füchtenkordt
Oster, Dekker, Lechner, Harjes, Ross, Lech, Kaltwasser, Süßmuth

Marco Mazza bleibt Vorsitzender der Reichenbacher Sozialdemokraten. In der Jahreshauptversammlung in der ehemaligen Jugendherberge wurde er einstimmig wiedergewählt. Auch seine Vertreterin Mandy Kaffenberger, Rechnerin Helga Dohme, Schriftführer Heinz Eichhorn, sowie die Beisitzer Ferdinand Derigs, Uwe Füchtenkordt, Inge Herbold, Werner Mink, Dieter Oster und Gertraude Roß wurden bestätigt. Kassenprüfer sind jetzt Boris Ertl und Klaus Harjes.

Marco Mazza hatte eingangs auf ein wohl zufriedenstellendes, aber nicht überragendes Jahr verwiesen. In der „Kooperation“ mit den Grünen könne die SPD jedoch leben, verträten diese in vielen Fragen doch eine der SPD nahestehende Meinung.

„Keinen Stillstand“ gäbe es in Lautertal auch in diesem Jahr, meinte Bürgermeister Jürgen Kaltwasser. Trotz finanzieller Probleme könnten eine Reihe von Investitionsvorhaben verwirklicht werden, so in Reichenbach die Sanierung des alten Rathauses und der zweite Bauabschnitt am Felsenmeer. Der Bürgermeister betonte, dass erneut die Netto-Neuverschuldung nicht zunähme, also die Investitionen teilweise aus eigenen Mitteln finanziert würden.

Noch besser sieht die Kassenlage bei der SPD aus. Wie Rechnerin Helga Dohme mitteilte, sei diesmal eine „schwarze Null“ geschrieben worden. Und das in einem Wahljahr mit erheblichen Kosten für Informationsschriften und Plakate. Ganz auf die Tausendjahrfeier des Ortsteils will sich Ortsvorsteher Heinz Eichhorn konzentrieren. Die seit zwei Jahren laufenden Vorarbeiten im Festausschuss hätten schon mit Beginn des Festjahres erste Früchte getragen. Noch nie habe Reichenbach derart im Focus der Öffentlichkeit gestanden und könne diese einmalige Chance gut zur Weiterentwicklung eines positiven Images nutzen.

Neue Zahlen über die Sanierungskosten für das alte Rathaus präsentierte in der Veranstaltung Bürgermeister Kaltwasser. Nachdem der Architekt zuerst mit Kosten in Höhe von 600.000 Euro kalkuliert habe, gehe man jetzt von 475.000 Euro aus. Die jüngsten Kostenschätzungen wiesen 468.000 Euro aus. Bereits vergeben seien die Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten und der Gerüstbau mit 115.000 Euro, sowie die Maurerarbeiten mit 18.000 Euro. Die Fenster und Türen würden rund 48.000 Euro kosten, die Elektroarbeiten rund 20.000 Euro und die Trockenlegung der Fundamente an der Ostseite 4.000 Euro.

Noch nicht ausgeschrieben seien die Natursteinarbeiten, Außenputz- und Malerarbeiten, Innenputz- und Malerarbeiten, Bodenbeläge, Regale, Kleinmöbel und Gardinen. Kaltwasser zeigte sich optimistisch, dass das geschichtsträchtige Gebäude aus dem Jahre 1840 noch rechtzeitig zum großen Dorfjubiläum im neuen Glanz erstrahlt. Der Bürgermeister bat jedoch um Verständnis dafür, dass nach den hohen Investitionen in den letzten Jahren der Ortsteil Reichenbach künftig etwas kürzer treten müsse. Zahlreiche Maßnahmen seien wegen der Tausendjahrfeier vorgezogen worden.

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