SPD Lautertal
Traditionsreich – Gegenwärtig – Zukunftsorientiert

Aus den Ortsvereinen:

Reichenbach, 04. September 2012
Verkehrskonzept: Gefahrenpunkte in Reichenbach

Ortsausgänge sind die Gefahrenpunkte

Gruppe von Mandatsträgern der SPD beim Rundgang in Reichenbach
+Gruppe von Mandatsträgern der SPD beim Rundgang
Gruppe von Mandatsträgern der SPD beim Rundgang in Reichenbach

Die Ortsausgänge nach Lautern, Elmshausen und Beedenkirchen sind die größten Gefahrenpunkte des öffentlichen Straßenverkehrs in Reichenbach. Zu diesem Ergebnis kam am Sonntag eine Gruppe von Mandatsträgern der SPD, die im Dorf die neuralgischen Stellen aufsuchte.

Trotz einer außergewöhnlich niedrigen Unfallhäufigkeit schon seit Jahrzehnten, wollen sich die Sozialdemokraten den Bestrebungen zur Erstellung eines Verkehrskonzepts nicht verschließen. „Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel“, so der einhellige Tenor. Übereinstimmend plädierte die Gruppe deshalb für eine intensivere Überwachung der Nibelungenstraße und der Beedenkirchener Straße an den Ortsausgängen. Dies könne durch amtliche Geschwindigkeitsmessungen, aber auch durch die Meßanlage der Gemeinde geschehen.

Möglichst keine Parkplätze mehr ausgewiesen werden sollen nach den Vorstellungen der Sozialdemokraten im Eingangsbereich der Beedenkirchener Straße am alten Rathaus und der Trautmannshofreite. Derzeit kommt es dort immer mal wieder zu Verkehrsbehinderungen, wenn in der Kurve oder direkt danach geparkt wird und Busse oder große Lastkraftwagen durchfahren wollen. Bewährt hat sich dagegen der Fußgängerüberweg in diesem Bereich, wie während der Begehung aktuell deutlich wurde.

In der Dorfmitte um das Rathaus herum wollen die Sozialdemokraten möglichst schon jetzt alle Parkmöglichkeiten genutzt sehen. Derzeit sind die neu erstellten Parkplätze am Zehnesweg noch nicht ausgewiesen. Dadurch kommt es während der Besucherzeiten im Rathaus zu Engpässen, auch weil die Kurzzeitparkplätze vor dem Rathaus von Bediensteten belegt werden. Die SPD bat deshalb den Bürgermeister, eine Übergangslösung zu schaffen, damit künftig die Kurzzeitparkplätze für Besucher freigehalten werden.

Schon seit vielen Jahren sind in Lautertal in fast allen Seitenstraßen nur noch 30 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit erlaubt. Darauf wies Frank Maus von der GLL hin, der darin einen wichtigen Beitrag zur Verkehrsberuhigung sah. Allerdings, so der einhellige Tenor der Teilnehmer, hielten sich nicht alle Verkehrsteilnehmer daran. Deshalb schlugen sie die zeitweise Montage einer Schwelle vor, wie sie derzeit in der Hauptstraße in Lautern mit Erfolg eingesetzt wird. Wer darüber einmal zu schnell gefahren sei, achte künftig mit Sicherheit auf seine angepasste Geschwindigkeit.

Die immer mal wieder auftauchenden Probleme bei der Fahrt des Schulbusses durch die Knodener Straße vorbei am Kindergarten, sollen in der nächsten Ortsbeiratssitzung mit Schul- und Kindergartenleitung erörtert werden. Die Ausweisung einer Einbahnstraße erschien den Begehungsteilnehmern zu aufwändig, zur Problemlösung reiche ihrer Meinung nach ein einseitiges Halteverbot wohl aus.

Noch ungelöst blieb die Frage der schwierigen Nutzung des Bürgersteiges gegenüber der Friedhofsmauer. Trotz Verbreiterung des Gehweges kann er mit Kinderwagen oder Rollstuhl nicht befahren werden, weil zwei Lampen dies verhindern und zudem der Weg nicht adäquat befestigt ist. Dadurch müssen die Nutzer auf die Straße ausweichen. Ob allerdings die Versetzung der Lampen, eine Verbreiterung des Gehweges und dessen Befestigung in einem angemessenen finanziellen Rahmen möglich ist, erscheint fraglich.

Alle angesprochenen Punkte sollen, sofern sie nicht vorher schon gelöst werden können, in der nächsten Ortsbeiratssitzung erörtert werden. Die gesamte Verkehrsproblematik soll dann in ein Verkehrskonzept auf Lautertaler Ebene eingearbeitet werden.
(Text und Fotos: he)


SPD Lautertal

Sitemap