SPD Lautertal
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Lautern, 23. November 2012

SPD Lautern feiert 40. Gründungsjubiläum

Erinnerungen an bewegte Jahre – Ehrung langjähriger Mitglieder
Die Kreisvorsitzende Christine Lambrecht und die Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries ehrten langjährige Mitglieder. (Foto: Ernst Lotz)
+Langjährige Mitglieder ehrten die Kreisvorsitzende Christine Lambrecht und die Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries. (Foto: Ernst Lotz)
Über die Entwicklung in Berlin informierte die Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries.
+Über die Entwicklung in Berlin informierte die Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries. (Foto: Ernst Lotz)

Zum Vorsitzenden der SPD Lautern wurde im Frühjahr 1972 Eberhard Müller gewählt. Der engagierte Verwaltungsangestellte lud zusammen mit Erhard Schmidt noch vor den Kommunalwahlen am 12. März zur Gründungsversammlung ein. Schnell hatte die neue und vierte Gliederung der Lautertaler SPD 23 Mitglieder.

Bei den Nachwahlen erzielte die SPD in Lautern, einer alten sozialdemokratischen Hochburg, bei einer Wahlbeteiligung von 85 Prozent, satte 48,1 Prozent der Stimmen. Die BVL, damals eine starke Bewegung insbesondere in Reichenbach und Lautern, erhielt 21,6, die FWGL 19,2 und die CDU 11,1 Prozent. In einem Flugblatt bedankten sich die beiden Vorsitzenden für das große Vertrauen der Wahlbevölkerung.

Doch auch das gute Ergebnis in Lautern konnte es nicht verhindern: die „Germann-Partei“ hatte die Wahl hauchdünn gewonnen und wählte zusammen mit der CDU Karl Germann zum Bürgermeister. Im Lauterner Ortsbeirat sah die Sache anders aus. In ihn zogen Ferdinand Dörfler, Jakob Trautmann, Heinz Rapp und Erhard Schmidt für die SPD (erster Nachrücker Peter Hechler), Kurt Hartmann und Rainer Dreiseitl (FWGL) und Adam Pfeifer (BVL) ein.

In einer außerordentlichen Delegiertenversammlung in der Schule in Lautern stellte die Lautertaler SPD dann ihre Vorschlagsliste für die Kommunalwahl im Herbst des gleichen Jahres auf. Aus Lautern kandidierte Eberhard Müller auf Platz 4, Ferdinand Dörfler (Platz 11), Karl Riedling (17), Philipp Bormuth (21), Peter Hechler (25), Peter Eichhorn (31), Heinz Rapp (36), Karl Schneider (42), Else Seyfert (46), Alfons Duckheim (51), Jakob Trautmann (58), Georg Zehrbach (63), Jakob Baumunk (67), Ingrid Duckheim (71) und Bernd Dewald (74) folgten. Die Lautertaler Liste umfasste 81 Kandidaten.

Nach einem intensiven und harten Wahlkampf errang die SPD eine knappe Mehrheit und wählte zusammen mit der BVL Josef Weitzel zum neuen Bürgermeister. Für den Lauterner Ortsbeirat errang die SPD 202 Stimmen und fünf Sitze, die BVL und die FWGL kamen jeweils auf einen Sitz. Die CDU ging leer aus. Zuerst Philipp Bormuth, später Heinz Rapp wurden zum Ortsvorsteher gewählt.

Nach den Turbulenzen des Wahljahres traf sich die Lauterner SPD dann am 06. Januar 1973 zur Jahreshauptversammlung. 27 von damals 43 Parteimitgliedern waren dabei und bestätigten Eberhard Müller als Vorsitzenden. Neuer Stellvertreter wurde Alfons Duckheim, ferner waren Peter Hechler, Georg Zehrbach, Heinrich und Krimhilde Seyfert, sowie Hans Weckbach im Vorstand vertreten. Für die Arbeitsgemeinschaften der Frauen und der Jusos arbeiteten Ursula Hechler und Peter Weimar mit.

Zum 31.12.1973 errang die SPD in Lautern mit einer Mitgliederzahl von 51 einen vorläufigen Höhepunkt ihrer noch jungen Parteigeschichte. Von den Frauen und Männern der ersten Stunde wurden jetzt Ferdinand Dörfler, Helga Eichhorn, Peter Eichhorn, Hans Fuchs, Renate Müller, Horst Pedde, Karl Schneider und Peter Weimar von der Kreisvorsitzenden Christine Lambrecht und der Bundestagsabgeordneten Brigitte Zypries für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. (Text: he, Fotos: Ernst Lotz)

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