SPD Lautertal
Miteinander – Füreinander

Meldung:

Lautertal, 14. Januar 2021
SPD Lautertal

Vorstand tagte online zum Kommunalwahlkampf - Es geht in erster Linie um Lautertal, nicht um die "große Politik"

Mit Schwung ins neue Jahr. Der Vorstand der SPD-Lautertal traf sich in den ersten Tagen des Jahres zu einer Online-Sitzung unter dem Vorsitz von Jürgen Machleid. Nachdem im Dezember 2020 bei einer Mitgliederversammlung die Kandidatenlisten für die am 14. März 2021 anstehende Kommunalwahl einstimmig beschlossen und beim Wahlamt der Gemeinde Lautertal hinterlegt wurden, arbeitete man nun weiter an den Zielen der Sozialdemokraten für die folgende fünf Jahre dauernde Legislaturperiode. „Wir wollen dabei die erfolgreiche Arbeit unseres Bürgermeisters Andreas Heun bei der Konsolidierung der Gemeindefinanzen auch unter den schwierigen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie weiter unterstützen“, macht Tobias Pöselt, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Lautertaler Gemeindevertretung deutlich. „Dabei steht die SPD Lautertal für soziale Gerechtigkeit in unserer Gemeinde. Es geht hier in erster Linie nicht um die „große Politik“ in Wiesbaden und Berlin, sondern um Themen, die wir auf kommunaler Ebene beeinflussen können und damit unsere Bürgerinnen und Bürger ganz direkt vor Ort betreffen“, macht er die Bedeutung der Kommunalwahl deutlich.

Gerade in der Landespolitik wünsche man sich aber mehr Unterstützung. Es sei nämlich nicht alles Gold, was glänzt. So habe sich beispielsweise im Gegensatz zu anderen Ländern lediglich die schwarz-grüne hessische Landesregierung bislang nicht bereit erklärt, seinen Kommunen die aufgrund von Kita-Schließungen entfallenen Elternbeiträge zu erstatten. „Wir können aber nicht allen Ernstes Geld für Leistungen von den ohnehin schon belasteten Eltern fordern, die nicht erbracht wurden“, hoffen die Sozialdemokraten hier auch auf Unterstützung bei den politischen Mitbewerbern. Schließlich treibe das aber die Kosten für die Gemeinde bei der Kinderbetreuung weiter nach oben.

Auch die Jugendpflege im Lautertal darf nicht kaputtgespart werden. Die von den Sozialdemokraten ins Leben gerufene Einrichtung hat sich über Jahre bewährt und Lautertal wird hierfür immer noch von anderen Kommunen beneidet. Man könne nicht immer betonen „Kinder sind unsere Zukunft“ und sie dann in der schwierigen Phase des Erwachsenwerdens alleine lassen.

Weiterhin sind sich die Genossen einig, dass weiter in die soziale Infrastruktur investiert werden muss. Das betreffe sowohl die Wasserversorgung, die durch die Klimaveränderungen immer wichtiger wird, aber auch für den dringend erforderlichen Neubau einer Kindertagesstätte, den Erhalt von Sportstätten wie die Lautertalhalle für unsere Vereine, aber auch die Versorgung mit schnellem Internet. „Wir werden hier genau hinschauen, welche Entwicklung der angekündigte Ausbau eines regionalen Anbieters nehmen wird“, ist man sich auch hier einig. Zudem sind kluge Entscheidungen bei der Lenkung und Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs gefragt, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass die Aufgaben des ehemals gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirks mit Bensheim seit dem 1. Januar 2021 alleine durch das Ordnungsamt der Gemeinde Lautertal bewältigt werden müssen. Letztlich muss aber auch die Einnahmeseite im Auge gehalten werden. Ziel einer Gemeinde wie Lautertal muss es sein, durch die Entwicklung der Baugebiete Destag und Schmelzig, Zuzug von Familien zu ermöglichen und zusätzliche Einnahmen zu generieren, die letztlich auch Einfluss auf eine mögliche Senkung der Grundsteuer B haben können.

Die SPD-Lautertal ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich rege an der Kommunalwahl zu beteiligen. Wer vor dem Hintergrund des Infektionsgeschehens nicht ins Wahllokal gehen möchte, wird nach dem Erhalt der Wahlbenachrichtigung empfohlen, beim Wahlamt der Gemeinde die Briefwahlunterlagen zu beantragen.

SPD Lautertal

Sitemap