SPD Lautertal
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Meldung:

Lautertal, 24. August 2020
SPD Lautertal

Neuer Vorstand der SPD Lautertal – Jürgen Machleid zum Vorsitzenden gewählt

Mitgliederversammlung fand unter Corona-Bedingungen in Lautern statt
Ortsvereinsvorstand 2020/21

Die SPD Lautertal hat einen neuen Vorstand. Bei der wegen der Corona-Pandemie vertagten Mitgliederversammlung in der Festhalle in Lautern gab es einige Wechsel im Vorstandsteam des aktuell 98 Mitglieder starken Ortsvereins. In geheimer Wahl wurde der bisherige Stellvertreter Jürgen Machleid aus Gadernheim zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er hatte die Interessen seiner Partei seit dem Rückzug von Wolfgang Hechler bereits in den letzten Monaten kommissarisch wahrgenommen. Jürgen ist schon seit den 80er Jahren im SPD-Ortsverein aktiv. Aktuell ist er Mandatsträger im Ortsbeirat Gadernheim sowie in der Lautertaler Gemeindevertretung.

Ihm zu Seite stehen seine Stellvertreterin Annette Hemmerle-Neber sowie sein Stellvertreter Tobias Pöselt. Annette ist vor eineinhalb Jahren von Lorsch nach Reichenbach umgezogen. Sie verfügt bereit über einige kommunalpolitische Erfahrung, war sie dort doch unter anderem SPD-Bürgermeisterkandidatin. „Wenn sich jeder ins Privatleben zurückzieht, gibt es keine Demokratie mehr“, machte sie ihre Motivation für ihre Kandidatur den Lautertaler SPD-Mitgliedern deutlich. Tobias muss man nicht mehr vorstellen. Er ist seit Jahren in der Kommunalpolitik engagiert und Fraktionsvorsitzender in der Lautertaler Gemeindevertretung und Mitglied des Ortsbeirats Elmshausen.

Mit Alexander Fritz aus Lautern kann die SPD Lautertal nicht nur einen neuen Schriftführer, sondern mit gerade einmal 14 Jahren ihr jüngstes Mitglied begrüßen. Viele politische Karrieren haben einmal so angefangen. Auch bei den Finanzen gab es nach dem Wegzug von Beate Dechnig einen Wechsel. Zukünftig wird Hans-Jürgen Ramge, ein weiterer Gadernheimer, dafür sorgen, dass die Kassenlage weiterhin so günstig bleibt, wie in den vergangenen Jahren. So war die Etnlastung des alten Vorstands auch nur eine Formsache. Albrecht Kaffenberger und Dieter Oster wurden als neue Kassenprüfer gewählt. Das Vorstandsteam komplettieren mit den Beisitzern Peter Weimar, Ferdinand Derigs, Regina Daum, Renate Müller und Wolfgang Helfrich weitere bewährte Kräfte.

Als Delegierte für anstehende Unterbezirksparteitage der SPD wurden Andreas Heun, Tobias Pöselt, Annette Hemmerle-Neber, Alexander Fritz, Peter Weimar, Regina Daum und Wolfgang Helfrich gewählt.

Der neue Vorsitzende Jürgen Machleid dankte in Anwesenheit von 24 Mitgliedern in seinem Bericht den ehemaligen Funktionsträgern Wolfgang Hechler (Vorsitzender), Werner Mink (stellv. Vorsitzender), Beate Dechnig (Rechnerin), Mandy Kaffenberger (Schriftführerin), Werner Heist und Walter Berghaus (Besitzer) für die in den letzten Jahren geleistete gute Arbeit. In seinem Bericht, den Wolfgang Hechler um die Aktivitäten seiner Amtszeit ergänzte, machte er deutlich, dass – bei aller Freude über den mit neuen Gesichtern aufgefrischten Vorstand - der Altersschnitt in der Partei mit 65 Jahren zu hoch ist. Es werde immer schwieriger, junge Menschen zu finden, die sich politisch engagieren wollen. Demokratie bedeute aber Pflege und Arbeit. Sonst bestehe die Gefahr, dass Extremisten das Ruder übernehmen würden. Deshalb appellierte er auch an die anwesenden Genossinnen und Genossen, innerhalb der Familie und im Freundeskreis Werbung dafür zu machen zu machen, sich einzubringen.

Darauf zielte auch Tobias` Bericht aus der Fraktion ab. Auch in der Opposition seien viele Anträge auf den Weg gebracht und angenommen worden. Die SPD-Lautertal habe die Oppositionsrolle nie als Nein-Sager-Politik verstanden. Mit Blick auf die am 14. März 2021 stattfindende Kommunalwahl werde man nun zunächst gezielt die Parteimitglieder ansprechen, sich zur Wahl zu stellen. Sobald hier Klarheit besteht, werde man sich auch mit dem Werben weiterer potentieller Kandidatinnen und Kandidaten befassen, die es sich vorstellen können, bei der Verwirklichung sozialdemokratischer Politik in ihrer Gemeinde mitzuwirken. „Man bekomnmt einen guten Durchblick und erkennt, wie Dinge funktionieren“, machte er hierbei Werbung für das ehrenamtliche Engagement. Ziel sei es ganz klar, die seit der letzten Wahl bestehende Koalition aus LBL/CDU abzulösen und SPD-Bürgermeister Andreas Heun mit einer starken Besetzung im Gemeindevorstand und der Gemeindevetretung tatkräftig bei seiner erfolgreichen Arbeit für das Lautertal zu unterstützen.

Andreas Heun gab im Anschluss einen Überblick über die aktuelle Arbeit des Gemeindevorstands, dem auch zwei weitere SPD-Vertreter angehören. Dabei ging er u.a. auf aktuelle Themen wie Finanzen, Felsenmeer-Tourismus, Wasserversorgung und auch Kindertagesstätten ein. Zudem beklagte er, den rauen Umgangston in den sozialen Medien, die es sicher keiner Partei leichter machen werde, Leute zu finden, die sich für die Allgemeinheit engagieren wollen. Man wolle aber nichts unversucht lassen, auch hier weitere Mitstreiter für die SPD zu gewinnen.

Bei der sich anschießenden Aussprache zu den Berichten war man sich abschließend darüber weitgehendst darüber einig, dass nur die Geschlossenheit auf der Ebene des Ortsvereins Lautertal der Weg zum Erfolg sein könne. Dabei wurden von den Mitgliedern auch erste konkrete Vorschläge gemacht, wie man sich trotz der weiter andauernden Corona-Pandemie in der Öffentlichkeit präsentieren und mit den Bürgerinnen und Brgern ins Gespräch kommen könne. Der Vorstand nahm die Vorschläge dankend auf und will sich hierzu weitere Gedanken machen.

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