SPD Lautertal
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Meldung:

30. Januar 2019
SPD Fraktion

Rathaus-Sanierung und Besucherlenkung am Felsenmeer sollen beraten werden

Bei einer parteioffenen Fraktionssitzung war die Zukunft des historischen Gebäudes in Elmshausen und die Situation am Felsenmeer Thema

Zu einer „parteiöffentlichen Fraktionssitzung“ hatten Wolfgang Hechler, Parteivorsitzender der SPD Lautertal, und Tobias Pöselt, der neue Fraktionsvorsitzende der SPD in der Gemeindevertretung, ins Rathaus eingeladen. Bei der ersten Fraktionssitzung im neuen Jahr sollten zu den Fraktionsmitgliedern auch Mitglieder der Ortsbeiräte und SPD-Mitglieder die Möglichkeit zu einem Gedankenaustausch zu anstehenden Themen erhalten. Der Einladung gefolgt war Bürgermeister Andreas Heun. An diesem Abend machten einige Mitglieder von dieser Möglichkeit Gebrauch, sich aus erster Hand zu informieren und mitzuberaten.

Einladung von Zeit zu Zeit wiederholen
„Das war zumindest ein Auftakt“, zeigten sich Hechler und Pöselt nicht enttäuscht. „Wir werden die Einladung aber von Zeit zu Zeit sicher wiederholen. Denn es ist uns wichtig, das Ohr an der Basis zu haben und zu erfahren, was unsere Mitglieder bewegt“, verdeutlichen sie noch einmal die Intension der heutigen Veranstaltung.

Schwerpunkt des Gedankenaustauschs waren zwei Anträge, die für die nächsten Gemeindevertretersitzung von der SPD-Fraktion eingebracht werden sollen. Ein Antrag befasst sich mit dem historischen Rathaus in Elmshausen, das schon seit geraumer Zeit saniert werden solle. Die SPD-Fraktion möchte dieses Verfahren nun in die aus ihrer Sicht richtigen Bahnen lenken. Dazu sollten nach einem Ortstermin konkrete Beschlüsse im Fachausschuss gefasst werden. Auch ein Konzept der Nutzer sollte nach Auffassung der Genossen bis dahin unter Mitwirkung des Ortsbeirats zur Beratung vorliegen, bevor man über die teilweise oder sogar ganze Aufhebung des Sperrvermerks für die Freigabe der Geldmittel entscheiden könnte. Dabei müsse berücksichtigt werden, dass zurzeit noch Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm zur Verfügung stehen, für die aber auch die Kommune einen Eigenanteil beisteuern müsse. Deshalb müsse gut darüber nachgedacht werden, was unbedingt notwendig ist und inwieweit zum Beispiel „bürgerschaftliches Engagement“ eingeplant werden könne. Nur so mache eine Investition auch einen Sinn.

Besucherlenkung am Felsenmeer
Ein weiteres Thema, das den Genossen am Herzen liegt, ist die bessere Vereinbarkeit von Naturschutz und Tourismus im Bereich des Felsenmeers. Jährlich 160.000 Besucher dieses touristischen Hotspots hinterlassen ihre Spuren rund um den Felsberg. An manchen Tagen sei die Kapazitätsgrenze für Besucher erreicht und sogar schon überschritten. Deshalb möchten die Genossen auch hier das Thema mit einer Beratung in mindestens einem Fachausschuss voranbringen. Für die Steuerung und Lenkung des Besucherverkehrs und deren verschiedene Interessenlagen wie Wandern, Mountainbike fahren, Reiten oder seit neuestem Bouldern sollten hier nach dem Wunsch der SPD-Fraktion Lösungen erarbeitet werden. Auch das Parkkonzept sollte auf den Prüfstand gestellt werden. Um hier ein möglich breites Wissensspektrum zu haben, sollten dabei unter anderem auch ein Mitarbeiter des FIZ, sowie Behörden- und Verbandsvertreter einbezogen werden.

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