SPD Lautertal
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Meldung:

15. August 2017

Andreas Heun beim DGB Lautertal

Andreas Heun stellte sich beim DGB vor
Seinen Antrittsbesuch stattete der unabhängige Bürgermeisterkandidat Andreas Heun (Dieburg) dem DGB-Ortsverband Lautertal/Lindenfels ab. In einer gut besuchten Vorstandssitzung im SSV-Vereinsheim in Reichenbach informierte Heun über seinen beruflichen Werdegang als Diplom-Betriebswirt, Diplom-Verwaltungswirt und heutigen Leiter des Job-Centers in Darmstadt.
Als wichtigste Aufgabe im Bürgermeisteramt sieht Heun den baldigen Abbau der Verschuldung Lautertals und die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger von Steuern und Gebühren an. Nach der Entlassung aus dem Landesprojekt des Rettungsschirms sollten in erster Linie die ins uferlose gestiegenen Grundsteuern auf das frühere Normalmaß zurückgeführt und langfristig die Entlastung der Eltern von den Kindergartenbeiträgen angestrebt werden. Dazu müssten aber die gemeindlichen Gremien und die Bürgerinnen und Bürger Widerstand gegen die kommunalfeindlichen Pläne der Hessischen Landesregierung leisten und ein Umdenken in Wiesbaden bewirken. In Zukunft sollten die Kommunen auf dem Land wieder so ausgestattet werden, dass sie gegenüber den reichen Städten und Gemeinden in den wirtschaftlich bevorteilten Regionen gleichgestellt würden.
In der Veranstaltung, an der auch Regionssekretär Horst Raupp, der Lindenfelser Finanzausschuss-Vorsitzende Ingo Thaidigsmann und Bürgermeister a. D. Jürgen Kaltwasser teilnahmen, wurde als Beispiel einer verfehlten Gebührenpolitik die von CDU/LBL im Lautertaler Haushalt durchgedrückten Friedhofsgebühren aufgeführt. So kostet heute die Benutzung der Trauerhalle 275, statt vorher 200 Euro, eine Steigerung um 38 Prozent. Eine Reihengrabstätte kommt nun auf 1.450, statt vorher 900 Euro (plus 61%), ein Sohlentiefgrab jetzt 1.725 (vorher 1.200 Euro = plus 44%). Für eine Urnenreihengrabstätte müssen jetzt 475 statt 300 Euro gezahlt werden (plus 58%).
Die Nutzungsrechte an den Wahlgrabstätten stiegen bei einer Grabstelle gleich von 900 auf 1.775 Euro (= plus 97%), bei einem Doppeltiefgrab von 2.200 auf 4.525 Euro (= plus 106%), bei einer Urnenwahlgrabstätte von 900 auf 1.200 Euro (= plus 33%). Für die Beerdigung in einem Einzelgrab müssten heute statt 1.800 gleich 3.225 Euro an die Gemeinde gezahlt werden, 1.425 Euro und somit 79% mehr als vorher. Da jedoch noch Sarg, das Verbrennen, die Bestatterdienste, die Nutzung der Trauerhalle, Kreuz und Grabstein, Blumenschmuck und Beerdigungskaffee hinzukämen, könne eine einfache Beerdigung schnell 7 bis 8.000 Euro kosten. Dies sei für viele nicht mehr bezahlbar und führe dazu, dass auf billigere Bestattungsformen (anonyme Urnenbeisetzung) zurückgegriffen und an den Dienstleistern gespart werde. Mit geringeren Einnahmen könne der autonome gemeindliche Gebührenhaushalt aber nicht mehr ausgeglichen werden, was zu einer erneuten Anhebung der Friedhofsgebühren führe.
In der Zusammenkunft gab es jedoch auch freudigere Ereignisse zu vermelden. So wurde Heinz Eichhorn für seine 20-jährige Tätigkeit als Vorsitzender des DGB-Ortsverbandes geehrt. Regionssekretär Horst Raupp sprach die Dankesworte auch an Eichhorns Frau Waltraud aus und überreichte kleine Präsente. Andreas Heun und Ingo Thaidigsmann schlossen sich an. Unser Foto zeigt von links nach rechts: Andreas Heun, Horst Raupp, Heinz und Waltraud Eichhorn, Ingo Thaidigsmann.

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