SPD Lautertal
Traditionsreich – Gegenwärtig – Zukunftsorientiert

Pressemitteilung:

18. Juli 2017
SPD-Lautertal unterstützt Bürgermeister-Kandidatur des Verwaltungsfachmanns

Andreas Heun überzeugt auf ganzer Linie

Gespannt lauschten die Genossinnen und Genossen den Ausführungen von Andreas Heun bei der außerordentlichen Mitgliedersammlung der SPD Lautertal am Sonntag (16.7.) in Beedenkirchen. Der Vorstand hatte sich zuvor mit dem Bewerber für die Nachfolge des scheidenden Bürgermeisters Jürgen Kaltwasser getroffen und zeigte sich so begeistert von dessen Qualifikation und Vita, dass man zu der Überzeugung kam, keinen weiteren Kandidaten aus den eigenen Reihen zu nominieren. Die Partei sieht dabei ein großes Plus gegenüber seinem Gegenkandidaten besonders auch darin, als externer Kandidat eine unvoreingenommene Sicht auf die kommunalpolitischen Herausforderungen des Lautertals zu haben. Andreas selbst, seit 2 Jahren Mitglied der SPD, wird die Wahl daher auch als unabhängiger Kandidat bestreiten, da es sich um eine Persönlichkeitswahl handelt und er die Wählerinnen und Wähler alleine aufgrund seiner Qualifikation von sich überzeugen möchte. Die für seine unabhängige Kandidatur erforderliche Anzahl von Unterstützer-Unterschriften hat er bereits bei zahlreichen Hausbesuchen in den letzten Tagen erhalten. Auch der Unterstützung der SPD Lautertal kann er sich nach seiner eindrucksvollen Vorstellung sicher sein. Was die Genossinnen und Genossen von Andreas Heun zu hören bekamen, ließ kam noch Fragen offen.



Kandidat bringt alle Voraussetzungen für das schwierige Amt mit



Sein beruflicher Werdegang lässt leicht erahnen, welche Chance sich mit der Wahl von Andreas Heun zum Bürgermeister den Bürgerinnen und Bürger bietet. Er ist seit 1985 im öffentlichen Dienst beschäftigt und hat zusätzlich zu seiner beruflichen Verwendung, das Fachabitur sowie die Studiengänge als Diplom-Verwaltungswirt, Diplom-Betriebswirt und Master of Public Administration abgeschlossen. Führungspositionen in der Stadtkämmerei der Stadt Heppenheim, in der Sozialverwaltung und als Büroleiter des Oberbürgermeisters der Wissenschaftsstadt Darmstadt, machen ihn zum idealen Nachfolger von Jürgen Kaltwasser. Seit dem Jahr 2011 ist der 48-Jährige Geschäftsführer des Jobcenters Darmstadt und hier für 190 Mitarbeiter und einen Etat von rund 18 Millionen Euro verantwortlich. Kommunalpolitisch war er an seinem damaligen Wohnort Groß-Zimmern für „Die Grünen“ in der Gemeindevertretung und im Gemeindevorstand aktiv. Im April 2017 hat er den Bund der Ehe geschlossen und wohnt mit seiner frisch angetrauten Ehefrau in Dieburg. Im Falle seiner Wahl hat er bereits mit seiner Frau abgesprochen, zeitnah in die Gemeinde Lautertal umziehen zu wollen. In seiner Freizeit spielt er Schach, Tennis und ist manchen sicher auch als Fußball-Schiedsrichter bekannt.



„Bürgermeister muss das Gras wachsen hören“



Andreas Heun sieht sich für die reizvollen und herausfordernde Aufgabe des Bürgermeisteramts nicht nur im richtigen Alter, sondern auch durch seine Kenntnisse und Erfahrungen u.a. in den Bereichen Haushaltsrecht, Personalführung und öffentlichem Recht, bestens aufgestellt. Er ist davon überzeugt hier als Gleicher unter Gleichen „das Gras wachsen hören zu müssen“ und sieht sich dabei als Ansprechpartner, Impulsgeber, Moderator, Schlichter, Entscheider und Repräsentant für die Bürgerinnen und Bürger und die politischen Gremien und anderen Interessensgruppen. Er beherrscht sicher mehr als „das kleine Enmaleins“ und will dabei aber kein „Besserwisser“ sein, sondern die Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungsprozesse einbeziehen und im Dialog mit sallen Lösungen erarbeiten.



Erste Schwerpunkte: Haushaltskonsolidierung, Daseinsvorsorge und Bürgerbeteiligung



Aufgrund einer ersten Analyse setzt Andreas Heun zunächst besonders auf drei Schwerpunkte seiner zukünftigen Arbeit. An erster Stelle steht die Haushaltskonsolidierung. Hierzu bedarf es an vorderster Stelle eines professionellen Managements mit einem zeitnahen Jahresabschluss und einer transparenten Buchführung. Hier verfügt er selbst über die nötigen Qualifikationen, wodurch er sich auch in der Lage sieht, hier zusätzliche Funktionen zu übernehmen. Im Rathaus müssen für die Aufgabenerfüllung auch die mentalen Voraussetzungen gegeben sein. Der Bürgermeister und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen in dem Bewusstsein ihre Aufgaben erfüllen, dem Bürger zu dienen und mit öffentlichen Geldern genauso umzugehen wie in ihrem privaten Haushalt. Selbstverständlich müssen aber auch die Ausgaben gemindert werden. Größter Posten sind hierbei die Personalkosten. Ziel muss es sein, letztlich mit weniger Personal die gleichen Leistungen zu erbringen. Dies geht nur in enger Zusammenarbeit mit den Beschäftigten selbst und mit Aus- und Fortbildung. Weiterhin setzt Andreas Heun auf die Implementierung des eGovernments und den Ausbau interkommunaler Zusammenarbeit. Auf der Einnahmeseite sieht er durchaus noch Potentiale. Die Ansiedlung von weiterem Gewerbe erklärt er zur „Chefsache“, der Tourismus und die Gastronomie sollen besser vermarktet werden. Dabei will er sich voll und ganz einbringen. Im Gegensatz zu weiteren Abgabenerhöhungen. Hier sieht er die Schmerzgrenze erreicht und die Leistungsfähigkeit der Bürger dürfe nicht überstrapaziert werden. Es ist nicht gerecht, auf Bundesebene Steuerentlastungen vornehmen zu wollen, die Großverdiener dabei mehr zu entlasten und gleichzeitig kommunale Abgaben zu erhöhen. Dies wird Andreas Heun als Bürgermeister deutlich gegenüber Bund, Land und Kreis kommunizieren.

Einen weiteren Schwerpunkt sieht er beim Erhalt der kommunalen Daseinsvorsorge. Die Nahversorgung muss für die Bürgerinnen und Bürger gewährleistet sein, der öffentliche Raum in einem guten Zustand gehalten werden. Unterstützung der Vereine, Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche Versorgung, Verkehr, Internet, Wasserversorgung, Kinderbetreuung mit dem Ziel diese letztlich gebührenfrei anbieten zu können, sind dabei nur einige Punkte, die einer ständigen Aufmerksamkeit bedürfen.

Letztlich setzt Andreas Heun bei allem auf die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, auch über die parlamentarischen Gremien hinaus. Insbesondere setzt er hier auf Bürgerforen und die Einführung eines Beschwerdemanagements im Rathaus.



Wahlkampf im Dialog



Die SPD steht hinter den Vorstellungen von Andreas Heun. Schon nach wenigen Tagen hat er sich ein differenziertes Bild von den örtlichen Gegebenheiten gemacht. Wir sind sicher, dass er in seinem „Wahlkampf im Dialog“ mit seinen Qualifikationen und seinen Kenntnissen auch über Parteigrenzen hinaus punkten kann.

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