SPD Lautertal
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Meldung:

Lautertal-Elmshausen, 13. Februar 2017
SPD Elmshausen

Mitglieder bestätigten den Vorstand einstimmig

Neue Antragsideen: Wiederkehrende Straßenbeitragssatzung und Mitnahmebank - Modelle für die Gemeinde Lautertal?

Die Mitglieder des SPD-Ortsbezirks Elmshausen bestätigten ihren Vorstand auf der Jahreshauptversammlung 2017 einstimmig. Neben Tobias Pöselt als Vorsitzender bleibt damit auch Claudia Czyrt stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin in Personalunion. Für die Finanzen des Ortsbezirks beleibt Wolfgang Helfrich zuständig. Als Beisitzer wurde Walter Berghaus bestätigt und Hans Jährling neu gewählt.

Im Rechenschaftsbericht zogen die Sozialdemokraten Bilanz. Nicht zufrieden waren die Mitglieder mit den Wahlergebnissen der Kommunalwahl im Jahr 2016. Hier bereitete den Genossen das Wahlergebnis der AfD in der Kreistagswahl sorgen, deren Wähler auch in der Gemeindewahl eine Protestpartei gewählt haben. Bestätigt sehen die Sozialdemokraten ihren Kurs in der Ortsbeiratswahl. Man habe den SPD-Ortsvorsteher nicht halten können, ist aber gegen den politischen Trend wieder stärkste Kraft geworden. Als Grund hierfür sehen die Genossen ihren offenen Politikstil der durch Claudia Czyrt eingeführt wurde und mit Tobias Pöselt weitergeführt wird. Gerade hier sehen die Sozialdemokraten ihren Ansatzpunkt um Populisten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Sie wollen zukünftig noch näher an den Sorgen und Problemen der Bürger ihr Ohr haben und auch für deren Ideen offen sein. Sie planen mehr offene Veranstaltungen zu politischen Themen, die die Menschen zur Zeit beschäftigen.

In den ortspolitischen Themen sehen die Sozialdemokraten eine große Erfolgsbilanz im Jahr 2016. So haben sie im Ortsbeirat die Errichtung eines Naturparkplatzes, an dem alle Rundwanderwege gebündelt werden sollen und einer Mountainbike-Strecke rund um die Gemeinde Lautertal, die in Zusammenarbeit mit den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald geplant wird, angestoßen. Ebenfalls haben sie zwei Ärgernisse in Elmshausen erfolgreich in den Ortsbeirat gebracht. Zum einen der Friedhof, in dem Rehverbiss an den Grabpflanzen für Verdruss sorgte. Hier hat die Gemeinde die Zäune kontrolliert, ausgebessert und ein Türschließsystem am Friedhofstor angebracht. Zum zweiten die Parksituation in der Straße „Am Teufelsbach“, hier wird nun in Bälde der Parkraum mit Markierungen geregelt, sodass der Verkehr problemloser fließen kann.

Für 2017 und 2018 freut sich die SPD auf die Früchte der Beschlüsse des letzten SPD geführten Ortsbeirats. So werden zum Beispiel die Bushaltestellen behindertengerecht ausgebaut, der Platz der „Lästerbank“ neu gestaltet, das Haus Kegelmann in der Rathauskurve abgerissen, die Einfahrt dort ausgeweitet und eine schöne Grünanlage entstehen. „Elmshausen wird sich zum noch besseren verändern“ so die SPD.

Die größte Maßnahme, die Elmshausen zur Zeit verändert, die B 47 Sanierung hat die Elmshäuser SPD über das System der Straßenbeitragssatzung nachdenken lassen. Für die Sanierung der maroden Bürgersteige müssen die Anwohner erhebliche Gebühren bezahlen. Anderseits führt das bestehende System dazu, dass auch viele Anliegerstraßen, die marode sind, nicht saniert werden, da die Politik Widerstände der Anwohner fürchtet. Daher hat die SPD Elmshausen einen Antrag beschlossen, den der Elmshäuser Gemeindevertreter Tobias Pöselt in die Lautertaler SPD-Fraktion einbringen wird. Die SPD will die Bedingungen einer wiederkehrenden Straßenbeitragssatzung durch die Gemeindeverwaltung prüfen lassen. Dieses System wurde bereits in mehreren Bergsträßer Kommunen eingeführt. In dieser Gebühr werden Anlieger nicht einmalig mit einem hohen Betrag belastet, sondern Maßnahmen werden auf ganze Teile der Gemeinde umgelegt. Die SPD will die Vor- und Nachteile prüfen lassen und abschließend beraten, ob dies für die Gemeinde Lautertal ein guter Weg sein kann.
Eine weitere Idee, die die SPD Elmshausen einbringen will, ist die Einrichtung von Mitnahmebänke in den Lautertaler Ortsteilen. Eine Mitnahmebank ist eine markierte Bank, auf der die sitzenden Personen von Autofahrern mitgenommen werden möchten. Dabei geben umklappbare Schilder das gewünschte Ziel an. Dieses Modell wäre gerade für die Ortsteile südlich und nördlich der Nibelungenstraße, die nicht so gut an den ÖPNV angebunden sind, interessant. Dieses Modell wird bereits in vielen Kommunen, auch im Kreis Bergstraße, genutzt. Der Gemeindevorstand soll zusammen mit den Ortsbeiräte prüfen, ob dieses Modell auch in Lautertal umgesetzt werden kann, so der Antragsentwurf aus Elmshausen.


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