SPD Lautertal
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Meldung:

Lautertal-Reichenbach, 07. August 2019
SPD

2019 ist ein gutes Jahr für den Felsenmeer-Tourismus

Mitglieder der Lautertaler Arbeitsgemeinschaft 60 Plus sahen sich im Informationszentrum am Naturdenkmal um

Viele junge Familien, Kleinkinder, mehrere Betreuungsklassen aus dem Frankfurter Raum. Das Felsenmeer erlebte am Mittwoch gerade wieder einmal einen Besucheransturm, als sich die Arbeitsgemeinschaft 60 Plus der Bergsträßer SPD im Felsenmeerinformationszentrum (FIZ) umsah. Dabei waren die Bedingungen für die jungen Gäste an diesem Tag optimal: strahlender Sonnenschein, nicht zu heiß, Ferientag. Da waren nicht nur die meisten Steine im unteren Bereich „besetzt“, sondern auch die Geräte auf dem Kinderspielplatz und die Wiesen entlang der Graulbach.
Voller Stolz stellte denn auch der frühere Geschäftsführer des FIZ, Günther Dekker, die Einrichtung vor. Vor bald 20 Jahren habe der Naturpark Bergstraße/Odenwald das Felsenmeer quasi „aus seinem Dornröschenschlaf geweckt“. Erst mit dem Vorschlag, dort ein touristisches Eingangstor für den Odenwald zu errichten, hätte die Gemeinde die Chancen seines bekannten Ausflugsziels erkannt. Möglich geworden wäre der Bau des Informationszentrums und die grundlegende Sanierung der Parkplätze aber erst durch das Leader-Plus-Programm und den Zuschüssen der EU. 2007 konnte dann das FIZ eingeweiht werden.
Betrieben hat es von Anfang an die Gemeinde mit einer ganzen Reihe von ehrenamtlichen Mitarbeitern, den Felsenmeerführern, die für ihren Aufwand eine kleine Pauschale erhalten. Sie führten die Besucher durch den Felsbergwald, hielten Vorträge, überwachten die Parkplatznutzung, informierten und verkauften Andenken und Informationsmaterial. Trotz Berücksichtigung der Gebäudeabschreibung, Ruhezeiten im Winter und steuerlichen Neubewertungen habe das FIZ für die Gemeinde über die gesamte Zeit hinweg einen Gewinn erwirtschaftet.
Die Einrichtung habe sich auch deshalb so positiv mit im letzten Jahr rund 180.000 Besuchern entwickelt, so der ehemalige Geschäftsführer, weil das Felsenmeer zumindest in Hessen und im Rhein-Main-Gebiet über einen außergewöhnlich hohen Bekanntheitsgrad verfüge. „Reichenbach? Nein. Lautertal? Nein, Felsenmeer? Ja, das kenne ich, da war ich mit der Schulklasse und dann mit den Eltern klettern“ lauteten oft die Antworten auf die Fragen nach der Herkunft. Trotz des hohen Bekanntheitsgrades suchen die Felsenmeerführer aber noch nach Berühmtheiten, die hier schon mal die Felsen hochgeklettert sind. Sicher sei, so Dekker, dass der bedeutendste Literat des Vormärz, der Schriftsteller und Revolutionär Georg Büchner hier war. Aber Deutschlands Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe müsste aus dem nahen Frankfurt doch auch mal herübergekommen sein. Und der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart hätte ja auch von Mannheim aus die Umgebung und sicher auch das Felsenmeer erkundet, meinte er augenzwinkernd.
Dass auch das Jahr 2019 für die örtliche Gastronomie wieder ein gutes Jahr werden könnte, spürten die Sozialdemokraten sowohl bei der Koboldklause am FIZ, als auch im nahegelegenen Gasthaus „Am Felsenmeer“. Während an der Koboldklause die Kunden Schlange standen, berichtete die SSV-Wirtin über einen regen Kundenverkehr den ganzen Nachmittag über. Dort gesellten sich zu der Gruppe noch Bürgermeister Andreas Heun und SPD-Vorsitzender Wolfgang Hechler. Heun berichtete über die schwierige Finanzlage der Kommune, bei der nach gemeinsamen Anstrengungen „erste Silberstreifen am Horizont zu erkennen wären“.
Dass bei den SPD-Senioren nach wie vor ein großes politisches Interesse besteht, wurde bei den Diskussionen über die Bundes- und Europapolitik, sowie über die Personalfindung in der SPD deutlich. Vorsitzender Dieter Oehler und sein Stellvertreter Jürgen Kaltwasser informierten über eine Mitgliederbefragung der Partei. So soll bis spätestens Mitte November feststehen, wer für die Spitze der Bundes-SPD vorgeschlagen werden soll. Nur Mitglieder, die bis zum 16. September, 18:00 Uhr, in der Mitgliederdatenbank hinterlegt sind, dürfen an der Mitgliederbefragung teilnehmen.

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